„Public Viewing“ bei der WM
Tor-Jubel im Freien ist auch nach 22 Uhr erlaubt

Münster -

Bei der Fußball-WM darf auch nach 22 Uhr kräftig im Freien gejubelt werden. Eine entsprechende Ausnahmeregelung hat jetzt das Land erlassen. Die Hafenarena ist davon allerdings nicht betroffen - denn sie überträgt die Spiele nicht unter freiem Himmel.

Dienstag, 03.04.2018, 08:00 Uhr
Im Juni ist es wieder so weit: Die Fußball-WM beginnt – und damit die Public-Viewing-Zeit.
Im Juni ist es wieder so weit: Die Fußball-WM beginnt – und damit die Public-Viewing-Zeit. Foto: dpa

Während der Fußball-WM in Russland darf auch nach 22 Uhr kräftig im Freien gejubelt werden. Eine entsprechende Ausnahmeregelung hat das Land kürzlich erlassen . Von den beiden großen „Public Viewings“ in Münster profitieren davon allerdings nur die Open-Air-Spielübertragungen vor der Mensa am Aasee. Die Hafenarena wird die Spiele hingegen – wie bereits vor zwei Jahren bei der Europameisterschaft – nicht unter freiem Himmel, sondern lediglich im Jovel übertragen.

Im Jovel nur die deutschen Spiele

„Der Public-Viewing-Hype lässt nach“, hat Bernd Redeker, einer der Verantwortlichen der Hafenarena, beobachtet. Anders als noch vor ein paar Jahren werde wieder verstärkt in WG, Wohnheim, Garten oder auf dem Balkon Fußball geschaut. Mit der Übertragung im Jovel sei man zudem in Sachen Wetter auf der sicheren Seite. In der Hafenarena werden nur die deutschen Spiele sowie das Finale gezeigt. 2000 Menschen passen rein, „das wird wieder ein Hexenkessel“, ist Redeker überzeugt.

Alle Spiele am Aasee

Vor der Mensa am Aasee wird es hingegen auch in diesem Jahr wieder ein Public Viewing unter freiem Himmel geben. 1500 Fans finden hier Platz, weitere 1000 in der Mensa selbst. Sämtliche Spiele sollen live übertragen werden, berichtet Studentenwerk-Mitarbeiter Jan-Fiete Wiese – und zwar erstmalig auf einer LED-Wand. „Da ist das Bild besser, gerade bei den Nachmittagsspielen, wenn die Sonne scheint“, sagt Wiese. Wie in der Hafenarena wird auch vor der Mensa der Eintritt frei sein.

Die deutschen Vorrundenspiele werden um 16, 17 und 20 Uhr angepfiffen. Später als 22 Uhr könnte es für das deutsche Team erst im weiteren Verlauf des Turniers werden. Dann würde auch in Münster die Ausnahmeregelung des Landes greifen. Mit allzu viel Lärm rechnet Wiese allerdings nicht. „Tröten oder Trompeten hat es bei uns in der Vergangenheit kaum geben.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5633929?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker