Di., 10.04.2018

Nach der Amokfahrt in Münster Noch vier Opfer in Lebensgefahr

Eine Mitarbeiterin des Clemenshospitals wartete am Samstag nach der Amokfahrt vor der Notaufnahme auf Rettungswagen.

Eine Mitarbeiterin des Clemenshospitals wartete am Samstag nach der Amokfahrt vor der Notaufnahme auf Rettungswagen. Foto: Karin Völker

Münster - 

Eine gute Nachricht gab es am Dienstag nach der Amokfahrt am vergangenen Samstag: Eines der im Universitätsklinikum (UKM) behandelten Opfer, das noch am Montag in Lebensgefahr schwebte, „ist über den Berg“. Das sagt Marion Zahr, Sprecherin des UKM.

Von Karin Völker

Für zwei andere Patienten, die nach der Schreckens-Tat am Kiepenkerl mit schwersten Verletzungen in die Bettentürme gebracht wurden, gilt dies leider nicht. Sie ringen weiter mit dem Tod.

Gleiches gilt für zwei Opfer der Amokfahrt, die ins Clemenshospital gebracht wurden und dort seither auf der Intensivstation liegen. „Eines der Opfer musste in der Nacht zum Dienstag noch einmal nachoperiert werden“, berichtet Michael Bührke, Sprecher des Clemenshospitals und der Raphalelsklinik. Die beiden Patienten im Clemenshospitall seien in einigermaßen stabilen Zustand, aber die Ärzte könnten noch nicht sagen, dass die Lebensgefahr abgewendet sei. Die vielfältigen Verletzungen seien sehr schwer.

Fotostrecke: Nach der Amokfahrt in Münster

Einem weiteren Opfer, das noch in der Raphaelsklinik behandelt wird, geht es nach Bührkes Aussagen inzwischen besser: „Nach einer Operation am Arm geht es aufwärts.“

Im UKM werden derzeit außer den drei Schwerstverletzten noch vier weitere Patienten stationär behandelt, die nun zum Glück auf dem Weg der Besserung seien, erklärt UKM-Sprecherin Zahr.

Den Krankenhäusern ist es sehr wichtig, die Privatsphäre der Verletzten zu schützen, sie geben keine Details über die Betroffenen preis, weder Alter noch Geschlecht. Das UKM erklärte lediglich, die jetzt noch stationär Behandelten kämen aus Münster, Vechta, Hamm und den Niederlanden. Die Polizei ist in den Krankenhäusern bei den Patienten weiter präsent, Beamte passen auf, dass sich ihnen keine Fremden nähern.



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