Serie: Fünf Dinge, die mir wichtig sind
Das sind Leon Windscheids Top Five

Münster -

Welche Dinge sind einem jungen Mann wichtig, der eine Million Euro gewonnen hat. Quiz-Gewinner und „MS Günther“-Chef Leon Windscheid verrät in unserer Serie „Fünf Dinge, die mir wichtig sind” etwas über seine Lieblingsdinge.

Donnerstag, 12.04.2018, 14:00 Uhr
Serie: Fünf Dinge, die mir wichtig sind: Das sind Leon Windscheids Top Five
Leon Windscheid hält an Bord der „MS Günther“ ein Handbuch eines 3er-BMWs in die Kamera. Foto: Martin Kalitschke

2015 gewann Leon Windscheid bei „Wer wird Millionär?“ eine Million Euro. Danach erfüllte er sich einen Traum und legte sich das Schiff „MS Günther“ zu . Mittlerweile hat sein Unternehmen 15 Mitarbeiter. Der promovierte Psychologe pendelt zwischen Münster und Berlin, wo er Vorträge, die er an Unis und in Unternehmen hält, vorbereitet und am zweiten Buch schreibt. Hier verrät er, was für ihn die fünf wichtigsten Dinge sind:

1. Auf dem Cover des Buchs ist ein 3er-BMW, das gleiche Modell, das ich auch habe. Ich habe meinen BMW vor ein paar Jahren für 900 Euro bei den Ebay-Kleinanzeigen geschossen. Im Moment ist er total kaputt, deshalb ist er gerade in der Werkstatt beim Schrauber. Im Sommer ist es in meinem Auto heiß, im Winter ist es kalt, ich liebe es trotzdem. Als Günther Jauch in Münster war, haben wir ihn mit meinem Pkw vom Bahnhof abgeholt. Er fand das klasse.

3er-BMW

3er-BMW Foto: Martin Kalitschke

2. Ich bin ein riesiger Trödel-Fan und sammle Manschettenknöpfe. Diese beiden hier habe ich während einer richtig tollen Reise nach Südafrika gekauft. In einer kleinen Bucht wurden sie von einer Frau in einem Trödelladen angeboten. Ich glaube, ich habe drei, vier Euro bezahlt.  Mittlerweile habe ich rund 30 Paar zu Hause. Nur billige. Ich bin nämlich nicht so der Schmucktyp. Leider gibt es nicht so oft einen Anlass, wo ich die Manschettenknöpfe tragen kann.

Manschettenknöpfe aus Südafrika

Manschettenknöpfe aus Südafrika Foto: Martin Kalitschke

3. Meine Eltern kommen aus Köln, ich bin also seit meiner Kindheit mit dem Karneval vertraut. Ich war immer in ganz verrückten Verkleidungen beim Straßenkarneval – als kleine Hexe, Marsmensch oder Kaufmannsladen. Diesen Orden hier habe ich auf meiner allerersten Sitzung bekommen, in der letzten Session bei den Schlossgeistern. Ich musste ganz verrückte Sachen machen, mit Amazonen tanzen und so. Am Ende ging ich mit neun Orden nach Hause.

Karnevalsorden

Karnevalsorden Foto: Martin Kalitschke

4. Dieser Kopfhörer ist für mich ganz wichtig.  Ich bin ein Typ, der total viel Ruhe braucht. Der Kopfhörer hat so einen Hebel, wenn man den bedient, dann werden Geräusche unterdrückt, und man hört fast nichts mehr. Ich setze ihn immer im Zug auf, wenn ich zwischen meinen Wohnungen in Münster und Berlin pendele. Wenn Junggesellenabschiede oder Schulklassen einsteigen, setze ich ihn auf, schaue aus dem Fenster und kann die Ruhe genießen.

Kopfhörer

Kopfhörer Foto: Martin Kalitschke

5. Dieses Zellophan-Stück ist normalerweise gerahmt. Es rieselte bei „Wer wird Millionär?“ von der Decke, als ich die Million gewonnen hatte. Meinen Sieg musste ich monatelang geheim halten, da die Sendung erst später ausgestrahlt wurde. Auch meiner WG durfte ich nichts verraten. Da kam eines Morgens ein Mitbewohner zu mir und sagte: „Die Dusche ist mit silbernem Lametta verstopft.“ Das war aber nur eine Finte von ihm. Ich hielt dicht.

Schnipsel aus der Konfetti-Kanone

Schnipsel aus der Konfetti-Kanone Foto: Martin Kalitschke

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