Skatenight startet am 4. Mai in die Saison
Für drei Euro sicher skaten

Münster -

Am 4. Mai geht es wieder rund: Die Skatenight startet in die Saison. Die Teilnahme wird in diesem Jahr etwas teurer. Doch das hat seine Gründe.

Freitag, 20.04.2018, 19:00 Uhr aktualisiert: 20.04.2018, 19:15 Uhr
Vom Schlossplatz aus geht es bei den Fahrten der Skatenight stets los. Ab Mai findet die Veranstaltung wieder am ersten und dritten Freitag im Monat statt. Treffen ist um 19 Uhr, der Startschuss fällt um 20 Uhr.
Vom Schlossplatz aus geht es bei den Fahrten der Skatenight stets los. Ab Mai findet die Veranstaltung wieder am ersten und dritten Freitag im Monat statt. Treffen ist um 19 Uhr, der Startschuss fällt um 20 Uhr. Foto: Oliver Werner

In leuchtendem Rot wird auf der Homepage der Skatenight der Countdown bis zum Saisonauftakt heruntergezählt. Am 4. Mai starten die Skater wieder, für Veranstalter Georg Hüging bleibt bis dahin noch viel zu tun. „Wir haben noch keinen Getränkepartner“, sagt er. Sorgen mache er sich aber nicht: „Sonst verteilen wir selbst Wasserflaschen.“

Vor allem das Thema Sicherheit beschäftigt Hüging und sein Team nach der Amokfahrt vom 7. April. „Die Gefahr besteht natürlich, aber es hat sie immer schon gegeben“, sagt der Veranstalter. Und man könne deshalb nicht jede Kreuzung mit Lkw sperren. Man könne jedoch „die Augen aufhalten und mit Trillerpfeifen auf Gefahren hinweisen“.

Sicherheitskonzept erneut angepasst

Das Sicherheitskonzept wurde, wie in jedem Jahr, erneut angepasst, sagt Georg Hüging. So werde die genaue Strecke auch in diesem Jahr vorab nicht mehr bekanntgegeben und die Front- und Schlussfahrzeuge seien auffälliger. „Wir reagieren auf alles, aber wir wollen es auch nicht zu sehr thematisieren“, sagt Hüging. Er selbst findet den „Sicherheitsaspekt des Einzelnen“ zudem genauso wichtig. Er sehe es gerne, wenn die Skater Helme und Schutzkleidung tragen. „Es ist aber keine Pflicht“, betont Hüging. Er vermutet, dass das eher davon abhalten würde, bei der Skatenight mitzufahren.

Die Strecken wurden für 2018 „leicht modifiziert“, wie Hüging sagt. Man habe im vergangenen Jahr versucht, den Ring zu entlasten. Der erwartete Effekt, weniger Staus auf dem Ring zu verursachen, blieb aus. Dafür sorge man in den Wohngebieten für viel Trubel. Deshalb werde dieser Schritt wieder rückgängig gemacht.

Glühende Skatenight

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  • Die letzte Skatenight der Saison brachte als „Glownight“ die Straßen zum Glühen. Foto: Oliver Werner
  • Die letzte Skatenight der Saison brachte als „Glownight“ die Straßen zum Glühen. Foto: Oliver Werner
  • Die letzte Skatenight der Saison brachte als „Glownight“ die Straßen zum Glühen. Foto: Oliver Werner
  • Die letzte Skatenight der Saison brachte als „Glownight“ die Straßen zum Glühen. Foto: Oliver Werner
  • Die letzte Skatenight der Saison brachte als „Glownight“ die Straßen zum Glühen. Foto: Oliver Werner
  • Die letzte Skatenight der Saison brachte als „Glownight“ die Straßen zum Glühen. Foto: Oliver Werner
  • Die letzte Skatenight der Saison brachte als „Glownight“ die Straßen zum Glühen. Foto: Oliver Werner
  • Die letzte Skatenight der Saison brachte als „Glownight“ die Straßen zum Glühen. Foto: Oliver Werner
  • Die letzte Skatenight der Saison brachte als „Glownight“ die Straßen zum Glühen. Foto: Oliver Werner
  • Die letzte Skatenight der Saison brachte als „Glownight“ die Straßen zum Glühen. Foto: Oliver Werner
  • Die letzte Skatenight der Saison brachte als „Glownight“ die Straßen zum Glühen. Foto: Oliver Werner
  • Die letzte Skatenight der Saison brachte als „Glownight“ die Straßen zum Glühen. Foto: Oliver Werner

70 bis 80 Ordner hat das Skatenight-Team mittlerweile, circa 50 fahren an den zehn Terminen jeweils mit. Alle seien freiwillig dabei, sagt Hüging. Viele reisen aus Wuppertal, Essen und Düsseldorf an, um für Sicherheit und Ordnung zu sorgen.

Preiserhöhung trifft auf Verständnis

Die ersten beiden Strecken sind laut Hüging bereits fertig. Zum Auftakt geht es von Nord nach Süd, erst nach Kinderhaus, dann in Richtung Hafen. Am 4. Mai werden die Skater aber auch erstmals drei statt zwei Euro Startgebühr bezahlen. „Letztes Jahr hatten wir eine durchwachsene Saison, zwei Skatenights konnten nicht stattfinden “, erinnert Hüging. Die Kosten, zum Beispiel für die Genehmigungen, würden jedoch trotzdem anfallen. Hüging ist rein formell ein Privatveranstalter, auf Kosten bleibt er deshalb sitzen. Die Preiserhöhung sei über soziale Netzwerke bekanntgegeben worden, wie Hüging sagt: „Die Teilnehmer haben das sehr gut aufgenommen.“

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