Zukunftsspaziergang in Mauritz-Mitte
Ideen für die Warendorfer Straße

Münster -

Wie lebt es sich im Münster der Zukunft? Das möchte die Stadtverwaltung herausfinden und veranstaltet deshalb Zukunftsspaziergänge. Jetzt wurde Mauritz-Mitte in den Blick genommen.

Sonntag, 22.04.2018, 18:00 Uhr aktualisiert: 23.04.2018, 10:12 Uhr
„Hier wäre ein guter Platz für eine nette Toilette“, findet Michael Bastian vom „Haus vom Guten Hirten“. Der Zukunftsspaziergang führte an der Warendorfer Straße entlang und wies auf kleine und große Probleme hin.
„Hier wäre ein guter Platz für eine nette Toilette“, findet Michael Bastian vom „Haus vom Guten Hirten“. Der Zukunftsspaziergang führte an der Warendorfer Straße entlang und wies auf kleine und große Probleme hin. Foto: anf

Für Martina Kreimann ist die Sache klar: „Zukunft ist ein Thema, das geht uns alle an.“ Die Leiterin der Freiwilligenagentur in Münster brachte das Ziel des Zukunftsspaziergangs durch Mauritz-Mitte auf den Punkt: „Zukunft hat auch mit Quartieren zu tun. Denn die sind die Keimzelle der Zukunft.“

Münster möchte sich fit für die Zukunft machen. Deshalb hat Oberbürgermeister Markus Lewe zu den Zukunftsspaziergängen in verschiedenen Vierteln aufgerufen, die die Initiative „Gutes Morgen Münster“ umsetzt. Die Spaziergänge seien für die Entwicklung der Stadt von enormer Bedeutung. Jedes Viertel habe eine eigene Identität, sie alle prägen eine Stadt. „Und den zentralen Wert in einer Stadt haben die Menschen, die dort leben“, so Lewe.

Am Samstag nahm eine große Gruppe Mauritz-Mitte in den Blick. Nach dem Start am Seniorenbüro an der Mauritz-Kirche ging es über den Ska-Treff an der Skagerrak­straße und die Kinder- und Jugendhilfe zum „Haus vom Guten Hirten“. Es gehe laut Lewe darum zu sehen, „wie die Menschen in den Quartieren leben“ und Handelnde zu Wort kommen zu lassen. „Wir möchten uns die Strukturen ansehen und sie auch wertschätzen“, so Lewe.

Zukunftsspaziergang in Mauritz-Mitte

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  • Die Kinder- und Jugendhilfe in Mauritz hatte ein Trommelkonzert vorbereitet.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Oberbürgermeister Markus Lewe nahm natürlich auch am Bewegungsprogramm des Vereins für Gesundheitssport und Sporttherapie teil.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Das Bewegungsprogramm des Vereins für Gesundheitssport und Sporttherapie kam gut an – so auch bei Dezernentin Cornelia Wilkens (2.v.l.).

    Foto: Anna Spliethoff
  • Die Kinder- und Jugendhilfe in Mauritz hatte ein Trommelkonzert vorbereitet.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Die Teilnahme am Zukunftsspaziergang war rege. Der Verein für Gesundheitssport und Sporttherapie hatte ein Bewegungsprogramm organisiert.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Gabi Völker-Honscheid vom Verein für Gesundheitssport und Sporttherapie

    Foto: Anna Spliethoff
  • Die Kinder- und Jugendhilfe in Mauritz hatte ein Trommelkonzert vorbereitet.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Die Beteiligung am Zukunftsspaziergang war rege.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Das Bewegungsprogramm des Vereins für Gesundheitssport und Sporttherapie kam gut an.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Die Beteiligung am Zukunftsspaziergang war rege.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Das Bewegungsprogramm des Vereins für Gesundheitssport und Sporttherapie kam gut an.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Das Bewegungsprogramm des Vereins für Gesundheitssport und Sporttherapie kam gut an. Die Beteiligung am Zukunftsspaziergang war rege.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Das Bewegungsprogramm des Vereins für Gesundheitssport und Sporttherapie kam gut an – so auch bei Stadtrat Thomas Paal.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Heidrun Kehr berichtete von der Arbeit des Seniorenbüros.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Die Beteiligung am Zukunftsspaziergang war rege.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Die Beteiligung am Zukunftsspaziergang war rege.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Die Beteiligung am Zukunftsspaziergang war rege.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Die Beteiligung am Zukunftsspaziergang war rege.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Die Beteiligung am Zukunftsspaziergang war rege. Am Ska-Treff berichteten Frauen von ihrem ehrenamtlichen Engagement.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Die Beteiligung am Zukunftsspaziergang war rege. Am Ska-Treff berichteten Frauen von ihrem ehrenamtlichen Engagement.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Die Beteiligung am Zukunftsspaziergang war rege.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Die Beteiligung am Zukunftsspaziergang war rege.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Die Beteiligung am Zukunftsspaziergang war rege.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Michael Bastian vom Haus vom Guten Hirten führte eine ganze Weile den Spaziergang an.

    Foto: Anna Spliethoff

Am Seniorenbüro erläuterten Heidrun Kehr und Ursula Clewemann ihr Ziel: „Wir möchten älteren Menschen helfen, in ihrem gewohnten Umfeld so lange wie möglich leben zu können.“ Dafür biete man vor allem Beratungen, aber auch Bewegungs-, Computer- oder Gedächtniskurse im Viertel an.

An der Warendorfer Straße nutzte Anne Drepper die Gelegenheit, dass Spitzen aus Politik und Verwaltung vor ihrem Geschäft Halt machten. „Sie bezeichnen das hier immer gerne als Ein- und Ausfallstraße, aber für uns ist das Lebensraum“, klagte sie vor allem über zu viel Lärm und zu schnelles Fahren. Außerdem sehe sie ihres und andere Geschäfte durch das geplante E-Center am Hansaring gefährdet.

Auf dem Weg vom Seniorenbüro zum Ska-Treff wies Michael Bastian vom „Haus vom Guten Hirten“ darauf hin, dass es an öffentlichen Toiletten und Sitzbänken mangele. Zum Beispiel an der Danziger Freiheit, wo früher einmal die Endhaltestelle der Straßenbahn war, sei genügend Platz. Er stellte zudem das Konzept „Die nette Toilette“ vor, bei dem Geschäftsleute und Gastronomen ihre Toiletten für Besucher zur Verfügung stellen – und dafür eine Entschädigung von der Stadt bekommen. „Das ist günstiger als das Errichten von öffentlichen Toiletten.“

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