Shopping Queen aus Münster
78-jährige Kandidatin: „Ich bin mit Mode groß geworden“

Münster -

Sie ist in einem Künstlerhaus mit Modethemen aufgewachsen und hat ein Faible für japanische Designer. Ob Kinderbuchautorin Antje Vogel Shopping Queen der Woche bei Vox wird, klärt sich in wenigen Tagen.

Montag, 23.04.2018, 08:00 Uhr aktualisiert: 23.04.2018, 14:49 Uhr
Sie liebt es extravagant und unverwechselbar und ihr Kleiderschrank ist ein Fundus mit Schätzen aus Jahrzehnten. Antje Vogel (78) ist am Mittwoch in der Vox-Doku Shopping Queen zu sehen.
Sie liebt es extravagant und unverwechselbar und ihr Kleiderschrank ist ein Fundus mit Schätzen aus Jahrzehnten. Antje Vogel (78) ist am Mittwoch in der Vox-Doku Shopping Queen zu sehen. Foto: Karin Höller

Das muss ihr erst einmal jemand nachmachen: Antje Vogel, die eigentlich nur die Einkaufsbegleitung für ihre Schwiegertochter bei der Vox-Doku Shopping Queen abgeben wollte, wurde kurzerhand vom Team des Fernsehsenders aufgefordert, sich selber zu bewerben. Am Montag wird die neue Wochen-Staffel, die im Februar in Münster gedreht wurde, im Fernsehen gesendet. Am Mittwoch (25. April) zeigt die modeaffine Kinderbuchautorin, die mit 78 Jahren den Altersrekord unter den Teilnehmerinnen hält, welche Register sie zieht, um das Motto „Schön schräg, konzipiere ein asymmetrisches Outfit“ in die Tat umzusetzen.

„Schräg, das passt“

„Schräg, das passt“, sagt die 78-jährige augenzwinkernd. In klassische Modeschubladen kann man die zierliche, nur 1,59 Meter große Frau jedenfalls nicht stecken. Sie liebt extravagante Stoffe, Muster, Accessoires – halt „unverwechselbare Mode“, die zugleich bequem und pflegeleicht ist. Und sie hat ein Faible für japanische Modedesigner, vor allem Issey Miyake. Deshalb marschiert sie als Shopping Queen auch unter anderem in einen Laden, „in den noch keine unserer Kandidaten gegangen ist“, so der erste Kommentar von Designer Guido Maria Kretschmer bei den Dreharbeiten.

Jetzt auf ihrer heimischen Terrasse mit herrlichem Blick über Münsters Altstadtdächer trägt sie eine ihrer Lieblingsketten mit kleinen Motivanhängern, zu denen es jeweils eine Geschichte gibt, ein Shirt mit golfender Micky Maus auf der Brust – „ich habe eine Vorliebe für Golf spielende Persönlichkeiten“ – und dazu die passenden Micky-Maus-Sneaker. Ob sportlich, schrill oder elegant – der Fundus, auf den sie zurückgreift, ist über viele Jahrzehnte gewachsen und lagert in einem großen Glasschiebetüren-Schrank. „Da gibt es auch Sachen aus den 80ern, die ich mit gleicher Begeisterung trage“, sagt sie und fischt leuchtend farbige Jacken aus dem Schrank.

Modebegeisterung in die Wiege gelegt

Die Modebegeisterung wurde ihr offensichtlich in die Wiege gelegt: der Vater Kostümbildner am Theater in Königsberg, die Mutter Modedesignerin und Kostümbildnerin.

„Ich bin mit Mode groß geworden.“ Bei der Erinnerung an eine todschicke Caprihose aus den 50ern oder die erste Jeans, die ein Kollege des Vaters damals direkt aus den USA mitgebrachte, gerät sie heute noch ins Schwärmen.

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Und wenn sie shoppen geht – macht sie das am liebsten mit zwei Freundinnen, „die genauso modeaffin sind wie ich“. Bei der Shopping-Queen-Folge am Mittwoch ist sie vier Stunden lang und mit 500 Euro in der Tasche mit Schwiegertochter Jessi unterwegs. „Es hat riesigen Spaß gemacht, auch wegen der unglaublich netten Filmteams.“

Zum Thema

Die Shopping-Queen-Folge mit Antje Vogel sendet Vox am Mittwoch (25. April) um 15 Uhr.

Eine ihrer Konkurrentinnen in dieser Woche ist Tanja Ostgathe aus Ascheberg .

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