Nach Einbruchsserie
Polizei nimmt mutmaßliche Einbrecher in Rumänien fest

Münster -

Kameras, Objektive, Fotozubehör und Handys im Wert von über 300 000 Euro sollen die vier Männer bei ihren Einbrüchen zusammengerafft haben.

Montag, 23.04.2018, 15:04 Uhr aktualisiert: 23.04.2018, 21:04 Uhr
 
  Foto: Colourbox.de

Polizisten aus Münster haben zusammen mit der Polizei in Rumänen vier mutmaßliche Einbrecher in Bukarest und Campina festgenommen. Den rumänischen Staatsbürgern wird zur Last gelegt, in mehrere Fotolager eingebrochen zu sein. Die Täter im Alter von 32 bis 35 Jahren sollen Anfang April 2017 in Fotolager in Münster und Eschborn eingestiegen sein. Dabei erbeuteten sie laut Polizei Kameras, Objektive, Fotozubehör und Handys im Wert von über 300 000 Euro.

Recherchen der Polizei und Spurenvergleiche hätten ergeben, dass die Bande in den Jahren 2015 bis 2017 für vier weitere Taten in Westerkappeln, Griesheim, Belgien und den Niederlanden verantwortlich sei, so die Beamten weiter. Auch dort war Fotozubehör das Motiv der Einbrüche.

Ein Richter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft Münster und erließ Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse, die nun in Rumänien vollstreckt wurden. Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten Teile der Beute und umfangreiches Beweismaterial sicher. Die Einbrecher werden nach Deutschland überstellt und müssen sich in Münster für die vier im Bundesgebiet begangenen Taten vor Gericht verantworten.

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