Shopping Queen
Tag 2: Schräg durch Münster

Münster -

Einkaufswahn, Teil 2: Mode-Guru Guido Maria Kretschmer sucht in seiner Heimatstadt Münster mal wieder nach einer Shopping-Queen. Ob Marina aus Telgte Chancen auf den Titel hat, bleibt offen. Fest steht aber: So schräg wie das Motto ist sie allemal. 

Dienstag, 24.04.2018, 16:00 Uhr aktualisiert: 24.04.2018, 16:36 Uhr
Shopping Queen: Tag 2: Schräg durch Münster
Shoppingbegleitung Cynthia (r.) berät Kandidatin Marina bei der Kleiderwahl. Foto: MG RTL D/ Constantin Ent.

„Ich werde Shopping Queen, weil ich’s bunt treibe und bestechend aussehen werde“, sagte Marina aus Telgte zu Beginn des zweiten Tages der Münster-Edition von Guido Maria Kretschmers TV-Format „Shopping Queen“. Gesagt, getan: Die 30-jährige Kandidatin shoppte los, immer getreu dem Wochen-Motto „Ganz schön schräg - kombiniere ein asymmetrisches Outfit".

Während die anderen vier Kandidatinnen Alina, Tamara, Antje und Tanja das Haus der karnevalsbegeisterten Mutter unter die Lupe nahmen, musste sie ein stimmiges Outfit zusammenstellen. Gemeinsam mit ihrer Begleitung Cynthia steuerte sie die erste Boutique an.

Kimono statt Kleid

Obwohl die Tattoo-begeisterte Marina sich eigentlich vorgenommen hatte, nach einem bunten Kleid mit asymmetrischem Schnitt zu suchen, fiel den Freundinnen direkt ein schwarz-weißer Kimono auf. Kretschmers Begeisterung von dem knielangen Oberteil hielt sich jedoch in Grenzen: „Ist überhaupt nicht meins. Da hat sich ein Designer vergangen, das muss man mal ganz ehrlich sagen.“

Vor allem eine lange Tasche an der Seite störte ihn extrem. Nichtsdestotrotz, der Kimono wanderte in die Einkauftasche, denn die beiden Mädels finden ihn „einfach geil“. Dass sie stets eine blaue Stoffbiene als Shoppingmaskottchen in die Entscheidung einbeziehen, passte dann irgendwie auch zum Motto - zumindest zum schrägen Part.

Mode-Profi verzieht sein Gesicht

Knallrote Pumps und vergleichsweise dezenter Schmuck rundeten das Outfit ab. Mode-Designer Kretschmer verzog aber trotzdem das Gesicht: „Das sieht man doch gar nicht bei so vielen Tattoos“, wünschte er sich größere Armbänder.

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Das Timing der beiden Freundinnen konnte sich sehen lassen: Beim Friseur waren noch 50 Minuten des Vier-Stunden-Limits auf der Uhr. Zeit genug, um die Asymmetrie auch in den Haarschnitt zu bekommen. Die „roten Dachpfannen“, wie Kretschmer ihre gefärbten Haare bezeichnete, sollten auf beiden Seiten unterschiedlich lang sein. Schnipp schnapp, doch der Kritiker hat wieder etwas auszusetzen: „Ich würd' mehr abschneiden." Immerhin: Dass sie aber bereit war, ihren Look zu verändern, beeindruckte ihn.

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Die abschließende Laufstegpräsentation begeisterte die anderen Kandidatinnen. Am Ende kam Marina auf 36 Punkte. Ob das für den Titel reicht? Im Finale am Freitag ist die Shopping-Queen-Gemeinde schlauer.

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