Orden baut neu an der Friedrichsburg
Provinzhaus und Wohnungen

Münster -

Der Orden der Vorsehungsschwestern gibt sein altes Provinzhaus in Pluggendorf in Aasee-Nähe auf und baut auf dem Gelände neu. In dem Komplex entstehen auch Wohnungen – für die Schwestern und die Allgemeinheit.

Mittwoch, 02.05.2018, 19:34 Uhr
Erster Spatenstich auf dem Gelände der Friedrichsburg: Hier baut der Orden der Vorsehungsschwestern sein neues Provinzhaus und Wohnungen.
Erster Spatenstich auf dem Gelände der Friedrichsburg: Hier baut der Orden der Vorsehungsschwestern sein neues Provinzhaus und Wohnungen. Foto: Oliver Werner

Der große Park zwischen Kolde-Ring, Offenbergstraße und Hoppendamm ist zu großen Teilen einer Groß-Baustelle gewichen. Hier baut der Orden der Vorsehungsschwestern sein neues Provinzhaus. Am Mittwoch gab es mit dem ersten Spatenstich den Startschuss für die Umsetzung des Projekts.

Es kommt nicht häufig vor, dass die hierzulande allgemein unter Nachwuchsmangel leidenden Ordensgemeinschaften für den eigenen Bedarf neue große Bauprojekte starten – für die Vorsehungsschwestern ist gerade dieser Umstand Grund, auf dem Gelände in Pluggendorf buchstäblich neue Pflöcke einzuschlagen. Das alte, derzeit von rund 100 Schwestern bewohnte Provinzhaus Friedrichsburg wird nach Fertigstellung des Neubaus aufgegeben, auf dem Ordensgelände nebenan, eine neue Hauptverwaltung mit 90 Wohnungen errichtet. Appartements für die mehrheitlich älteren Schwestern und Mietwohnungen für die Allgemeinheit entstehen. „Wir wünschen uns, dass junge Leute, Studenten, Familien, aber auch andere ältere Menschen hier zusammen leben“, erklärte Schwester Vinzenza am Rande des ersten Spatenstichs. In zwei Jahren soll der vom Architekten Helmut Riesenbeck geplante Bau eingeweiht werden.

Das Provinzhaus, deutsche Zentrale des auch in den Niederlanden, in Brasilien, Indonesien und im afrikanischen Malawi tätigen Ordens der „Schwestern von der göttlichen Vorsehung“, so der korrekte Name, wird die Verwaltung beherbergen, soll aber auch ein Haus mit offenen Türen für vielfältige Begegnungen sein, wie die Provinzkoordinatorin Schwester Paula bei der Feier auf dem Baugelände bemerkte. Dort waren die in der Friedrichsburg lebenden Schwestern, die Bauverantwortlichen und viele Gäste am Rande der Baugrube zusammengekommen.

Domvikar Jochen Reidegeld gab dem Projekt seinen Segen. In dem Neubau wird auch eine Tagespflege für ältere Menschen angesiedelt, die enge Zusammenarbeit mit dem Altenheim Friedrichsburg nebenan ist vorgesehen.

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