Katholikentag
Auf den letzten Metern

Münster -

Die Aufbauarbeiten für den Katholikentag laufen auf Hochtouren. Und aus aktuellem wie traurigem Anlass gibt es ein neues Podium zum Thema Antisemitismus im Programm.

Samstag, 05.05.2018, 14:00 Uhr aktualisiert: 09.05.2018, 11:45 Uhr
Die Aufbauarbeiten für die große Bühne am Schlossplatz laufen auf Hochtouren. Auch die dortige Zeltstadt für die Kirchenmeile mit 330 Pavillons nimmt Gestalt an.
Die Aufbauarbeiten für die große Bühne am Schlossplatz laufen auf Hochtouren. Auch die dortige Zeltstadt für die Kirchenmeile mit 330 Pavillons nimmt Gestalt an. Foto: Matthias Ahlke

Die Zeltstadt auf dem Schlossplatz wächst unaufhörlich: Der am kommenden Mittwoch in Münster beginnende 101. Deutsche Katholikentag nimmt in der Domstadt Gestalt an. Das gilt nicht nur für die Kirchenmeile mit rund 330 Zelten, in denen sich die Breite des Engagements von Christen in Gesellschaft und Kirche wiederfinden soll.

Unter blauem Himmel und vor der herrlichen Schloss-Kulisse klettern am Freitag Bauarbeiter über das Gestänge der großen Bühne, auf der an Christi Himmelfahrt und am Schluss-Sonntag zentrale Gottesdienste stattfinden. Auch die Wise-Guys-Nachfolger „Alte Bekannte“ treten am Freitag dort auf. Der Aufbau der Domplatz-Bühne beginnt nach dem samstäglichen Wochenmarkt.

Viele Fragen rund um die Eintrittskarten

Eine der häufigsten Fragen, die auch die Veranstalter erreicht, dreht sich um die Eintrittskarten. Als Faustregel erklärt Programmbereichsleiter Dr. Andreas Kratel: „Alles, was draußen ist oder was Gottesdienst heißt, kann man ohne Karte besuchen.“ Für Veranstaltungen wie Podien oder Diskussionen, die im Saal stattfinden, braucht der Besucher dagegen Karten.

►  Wo kann man Karten kaufen? In Münster gibt es folgende Vorverkaufsstellen: Poertgen-Herder (Salzstraße), Das kleine Paradies (Spiegelturm), Touristeninformation (Heinrich-Brüning-Straße), Geschäftsstelle Katholikentag (Breul). Während des Katholikentags sind Karten an den Servicepunkten Hauptbahnhof, Domplatz, Schlossplatz und Halle Münsterland erhältlich.

►  Welche Karten werden angeboten? Eine Dauerkarte für alle Tage kostet 87 Euro, ermäßigt 63 Euro; eine Familiendauerkarte 127 Euro. Die Tageskarte liegt bei 28 Euro, ermäßigt 22 Euro. Eine Abendkarte ab 18 Uhr kostet 17 Euro. Alle Karten gelten als Fahrschein für den öffentlichen Nahverkehr in Münster und im Westfalen-Tarif.

►  Komme ich garantiert überall mit Karte rein? Nein. Denn viele Veranstaltungen werden wegen des sich abzeichnenden großen Interesses überfüllt sein. Bei den großen Podien in der Halle Münsterland gibt es bis zu 2500 Plätze.

Aus aktuellem Anlass haben die Katholikentag-Veranstalter ein großes Podium zum Thema Antisemitismus und Islamfeindlichkeit ins Programm genommen, wie am Freitag bekannt gegeben wurde. Daran nehmen unter anderem der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Abraham Lehrer, sowie der Historiker und Antisemitismusforscher Prof. Wolfgang Benz teil. Die Veranstaltung findet am 11. Mai ab 11 Uhr im H1 am Schlossplatz statt.

Diese Promis kommen zum Katholikentag 2018

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  • Viele Prominente unterschiedlicher Genres haben bereits zugesagt, vom 9. bis 13. Mai 2018 zum Katholikentag nach Münster zu kommen, darunter Bundespräsident Frank Walter Steinmeier, Sängerin Leslie Clio, Ayman Mazyek (Vorsitzender des Zentralrats der Muslime), Kardinal Reinhard Marx, Entertainer Götz Alsmann und ZDF-Journalistin Bettina Schausten.

    Foto: gap (Montage)
  • Norbert Lammert, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung und bis 2017 Bundestagspräsident

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Markus Lewe, Münsters Oberbürgermeister, und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di

    Foto: dpa
  • Franz Müntefering, ehemaliger Bundesvorsitzender der SPD

    Foto: dpa
  • Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz

    Foto: dpa
  • Jörg Schönenborn, Fernsehdirektor des WDR

    Foto: dpa
  • Kasper König, Kurator der Skulptur-Projekte Münster

    Foto: dpa
  • Bettina Schausten, Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios in Berlin

    Foto: ZDF / Klaus Weddig
  • Dr. med. Eckart von Hirschhausen, Kabarettist

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Götz Alsmann, Entertainer

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Leslie Clio, Sängerin

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  • Manfred Lütz, katholischer Theologe und Buchautor

    Foto: dpa
  • Ayman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland

    Foto: dpa
  • Andreas Steinhöfel, Schriftsteller

    Foto: Dirk Steinhöfel
  • Julia Klöckner, Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag Rheinland-Pfalz

    Foto: dpa
  • Frank Walter Steinmeier, Bundespräsident

    Foto: dpa
  • Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag

    Foto: dpa
  • Hermann Gröhe, geschäftsführender Bundesgesundheitsminister

    Foto: dpa
  • Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland

    Foto: dpa
  • Prof. Mouhanad Khorchide, Leiter des Zentrums für Islamische Theologie und Professor für
    Islamische Religionspädagogik in Münster

    Foto: dpa
  • Margot Käßmann

    Foto: dpa
  • Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern für Bau und Verkehr

    Foto: dpa
  • Monika Grütters, Staatsministerin, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

    Foto: dpa
  • Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz

    Foto: dpa
  • Pater Anselm Grün OSB

    Foto: dpa
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