Lebendiges Bild für die Erde
Katholikentag: Live-Performance an der Klemensstraße

Münster -

Norbert Jaschke zeigt auf ungewöhnliche Weise den Krieg, um an den Frieden zu erinnern.

Donnerstag, 10.05.2018, 13:00 Uhr aktualisiert: 10.05.2018, 20:02 Uhr
Lehm und Erde bilden auf Körper, Kleidung und Gesicht von Norbert Jaschke eine Maske, die, in der Tradition alter Theaterstücke, stumm einen bewussteren Umgang mit unseren Planten anmahnt.
Lehm und Erde bilden auf Körper, Kleidung und Gesicht von Norbert Jaschke eine Maske, die in der Tradition alter Theaterstücke stumm einen bewussteren Umgang mit unseren Planten anmahnt. Foto: Oliver Werner

Ein Gespräch mit Norbert Jaschke hinterlässt Spuren. Ganz greifbare zunächst, denn ein Händedruck von ihm ist dieser Tage bisweilen verbunden mit Lehm und Erdpigmenten. Diese Rohstoffe nämlich nutzt der gebürtige Berliner unter anderem für seine Kunst.

Doch das soll nicht alles sein, was von Jaschke in den kommenden Tagen in Münster bleibt. Den Ausdruck dessen, was er spürt, möchte er mittels lebendiger Bilder vermitteln, die er während des Katholikentags in den Innenstadt erschafft. Verkürzt gesagt findet er: „Dass wir hier etwas Wundervolles haben.“

Ausdruck von Gefühl

Mit „hier“ meint Jaschke in diesem Fall die Erde. Denn genau um die sorgt er sich. „Es ist schade, wie wir mit ihr umgehen“, sagt Jaschke. Bereits seit über zwei Jahrzehnten beschäftigt den gelernten Koch, der längst freischaffender Künstler ist, das Thema von Konflikten und Raubbau an unserem Planeten in seinem Tun.

Impressionen vom Abend der Begegnung

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  • Kaum, dass der Katholikentag feierlich eröffnet worden ist, beginnt die Feier. 

    Foto: Oliver Werner
  • Die sechs Bistumsregionen präsentieren sich am ersten Abend.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Es geht um Kultur und Kulinarisches.Das Angebot zieht – man kann es nicht anders sagen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
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  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Gerharz, Pier, Ahlke, Werner
  • Foto: Gerharz, Pier, Ahlke, Werner
  • Foto: Gerharz, Pier, Ahlke, Werner
  • Foto: Gerharz, Pier, Ahlke, Werner

„Meine Kunst ist der Ausdruck von dem, was ich spüre“, erklärt Jaschke, der früher in Spanien lebte, aber auch schon in Frankreich, England und Holland seine lebendigen Bilder kreierte.

An Frieden erinnern

Schicht für Schicht seiner Naturmaterialien will er dafür auf seinen Körper und in seine direkte Umgebung auftragen – bis so eine stille, beinahe meditative Szenerie entsteht. Dabei arbeitet Jaschke mit Kontrasten.

„Das Bild zeigt den Krieg, um an den Frieden zu erinnern“, erzählt Jaschke, dessen Kunst einst der Münsteraner Falk Behrendt in München sah und ihn daraufhin nach Münster einlud.

Katholikentag als Rahmen

Frieden, das sei für ihn das zentrale Thema, erläutert Jaschke, daher sei der Katholikentag ein toller Rahmen für ihn. Gleichwohl aber findet er: „Frieden, das hat nichts mit Religion zu tun. Frieden wird von Menschen gemacht“, sagt Jaschke, den seine Lebenspartnerin, die Ärztin Marion Hannemann, nach Münster begleitet hat. Bei gutem Wetter werden beide in den nächsten Tagen an der Klemensstraße nahe dem Prinzipalmarkt anzutreffen sein.

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