Familie Saul-Sievers rückt für ihre Gäste zusammen
Ohne Frühstück geht keiner los

Münster -

Acht Gäste freuen sich, dass sie bei Familie Saul-Sievers bis Sonntag wohnen können. Mit einem gemütlichen Frühstück startet das tägliche Katholikentagsprogramm.

Donnerstag, 10.05.2018, 12:00 Uhr aktualisiert: 13.05.2018, 18:54 Uhr
So eine große Runde hatte Junia (r.) noch nie zum Geburtstag: Der Katholikentag macht es möglich, denn Familie Saul-Sievers in Kinderhaus beherbergt acht Gäste.
So eine große Runde hatte Junia (r.) noch nie zum Geburtstag: Der Katholikentag macht es möglich, denn Familie Saul-Sievers in Kinderhaus beherbergt acht Gäste. Foto: gh

Besucher von Katholikentagen sind Frühaufsteher. Das volle Programm in der münsterischen Innenstadt lockt darum auch Familie Saul-Sievers und ihre Gäste in Kinderhaus aus den Federn.

Der Tisch ist gedeckt, Barbara Saul-Sievers kocht eine Riesenkanne Kaffee und fragt nach Tee. Ehemann Guido Saul kümmert sich mit der 14-jährigen Tochter Priska um leckere Zutaten, Stühle und gute Laune.

Im Mittelpunkt steht an diesem Morgen aber zunächst Tochter Junia. Sie feiert ihren elften Geburtstag. „Einen so großen Geburtstagstisch habe ich noch nie gehabt“, freut sich die Marienschülerin auch über den Kuchen mit elf Kerzen von Schwester Priska. Die große Runde singt ihr ein Ständchen, dann greifen alle beherzt zu. Die selbst gebackenen Brötchen duften verführerisch.

Zeit bleibt neben Kaffee und Kuchen für Programmtipps. Britta Marquardt aus der Eifel, eine Freundin von Barbara Saul-Sievers, will in die Halle Münsterland. Maria und Karl van Eickel kommen aus Kevelaer. Der Steuerberater und die Pastoralreferentin, Verwandte von Familie Saul-Sievers, haben sich als freiwillige Helfer gemeldet. Fünf Stunden sind sie jetzt täglich in der Gepäckaufbewahrung im Stadthaus 1 anzutreffen, da braucht es eine ordentliche Stärkung.

Ohne Frühstück geht bei den Kinderhausern niemand aus dem Haus, schließlich ist ein Katholikentag anstrengend. Gäste und Gastgeber berichten von kurzen Nächten. Alle sind etwas zusammengerückt. Ausnahmsweise teilen sich die drei Kinder Priska, Junia und Samuel für die Zeit ein Zimmer. Lydia Saul, die Schwester der Gastgeberin, ist mit ihrem Wohnmobil angereist. Sie ist halt ein Katholikentags-Profi.

Neulinge sind dagegen John und Phoebe Jembe aus Kenia. Ihre Reise nach Deutschland war abenteuerlich. Neugierig seien sie auf Münster geworden, erzählen sie, weil ihr Bischof nach einem Besuch in Deutschland begeistert über die Vorbereitungen für den Katholikentag berichtet habe. Das steckt an.

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