Mi., 16.05.2018

Für lokale Identifikationskultur Schwarz-Grün setzt auf „Heimat-Preis“

Die Stadt Münster soll einen „Heimat-Preis“ ausloben - das fordern CDU und Grüne. 

Die Stadt Münster soll einen „Heimat-Preis“ ausloben - das fordern CDU und Grüne.  Foto: Matthias Ahlke

Der Begriff Heimat ist in aller Munde: Jetzt wollen CDU und Grüne in Münster einen „Heimat-Preis“ ausloben.

Auf Bundesebene gibt es seit einiger Zeit einen Heimatminister, schon etwas länger regiert in NRW eine Heimatministerin. Braucht Münster jetzt auch einen Heimat-Preis?

Gemeinsamer Antrag von CDU und Grünen

Ja, meint das Mehrheitsbündnis von CDU und Grünen im münsterischen Rat. Einen gemeinsamen Antrag dazu haben die beiden ­Fraktionen zur Ratssitzung am Mittwoch auf die Agenda gesetzt.

Danach soll die Stadtverwaltung Vorbereitungen für die Vergabe eines ­sogenannten Heimat-Preises treffen sowie eine „Heimat-Werkstatt“ ausrufen.

15.000 Euro Preisgeld

Beim „Heimat-Preis“ will Schwarz-Grün nicht kleckern: 15.000 Euro sollen demnach ausgelobt werden – ent­weder für einen einzelnen Preisträger oder abgestuft an maximal drei Gewinner.

Der „Heimat-Preis“ soll primär Projekte auszeichnen, die sich um die lokale Identifikationskultur bewährt haben oder sich um die Erinnerungs- und Geschichtskultur in Münster kümmern, heißt es in dem Antrag, der den ­Titel „Identifikation mit der Heimat stärken“ trägt. Als weiterer Effekt einer solchen Auszeichnung wird „die Un­terstützung und Anerkennung des Ehrenamtes in unserer Stadt im Bereich der Heimatpflege und identifikationsstiftenden Projekte“ genannt.

40.000 Euro für „Heimat-Werkstatt“

Eine „Heimat-Werkstatt“ soll mit bis zu 40.000 Euro ausgestattet werden. Münsterische Initiativen und Projekte, die Identifikation stiften, sollen dort zusammengebracht werden. Schwarz-Grün setzt dabei auf Fördergeld vom Land.



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