Umweltpreis der Stadt
Kämpfer für Umweltschutz und Nachhaltigkeit gesucht

Münster -

Die Stadt Münster vergibt wieder den Umweltpreis: Zusätzlich zum ersten bis dritten Platz wird in diesem Jahr ein Sonderpreis zum Thema „Nachbarschaften - umweltbewusst und nachhaltig“ ausgelobt. Bis zum Anmeldeschluss sind es noch sechs Wochen.  

Mittwoch, 06.06.2018, 08:00 Uhr
Gemeinsames nachbarschaftliches Gärtnern in einer studentischen Wohnanlage ist ein gutes Beispiel für nachhaltiges Engagement. Die Organisatoren des Umweltpreises freuen sich über entsprechende Bewerbungen.
Gemeinsames nachbarschaftliches Gärtnern in einer studentischen Wohnanlage ist ein gutes Beispiel für nachhaltiges Engagement. Die Organisatoren des Umweltpreises freuen sich über entsprechende Bewerbungen. Foto: pd

Der Umweltpreis zeichnet Akteure aus, die sich für Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit in Münster engagieren, teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Die wechselnden Sonderpreis-Themen greifen demnach wichtige Prozesse der Stadtgesellschaft auf, die auch über die klassischen Umweltthemen hinaus Relevanz für die Zukunft der Stadt Münster haben. So thematisiert der Sonderpreis in diesem Jahr die Bedeutung von nachbarschaftlichen Aktivitäten und Stadtteilinitiativen, die gerade in Bezug auf Umwelt- und Klimaschutz und (soziale) Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle spielen.

Prof. Dr. Thomas Hauff, zuständig für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Münster und das Projekt „Münster Zukünfte 20|30|50“ beim Stadtplanungsamt und auch beteiligt im Prozess „Globale nachhaltige Kommune“, sieht die Rolle der Stadt so: „Die Stadt setzt wichtige Rahmenbedingungen für die Zukunft, die Zukunft wird jedoch von allen gemacht: von Unternehmen, Bürgern, Vereinen, Initiativen, Wissenschaft und vielen weiteren Akteuren.“ 

Infrastruktur im eigenen Wohnviertel gewinnt an Bedeutung

Gerade die 311 im Rahmen der Aktion „Gutes Morgen Münster“ gemeldeten Projekte und insbesondere auch die in der Folge durchgeführten Zukunftsspaziergänge hätten gezeigt, dass das Leben und die Infrastruktur im eigenen Wohnviertel für die Bewohner an Bedeutung gewinnen.

Gestiegene Anforderungen an die berufliche Mobilität, die Zunahme der Ein-Personen-Haushalte und der demografische Wandel seien Gründe für den Wunsch nach Vernetzung, Verortung und sozialen Kontakten in der Nachbarschaft, so Hauff.

Er erlebe immer wieder, dass es viele Initiativen und Projekte in Münsters Quartieren gebe, die vor Ort aktuelle und wichtige Prozesse aufgreifen und durch ihr Engagement wichtige Impulse in die Stadtgesellschaft geben würden. Daher sei der Sonderpreis „Nachbarschaften“ ein wichtiger Schritt. 

Infos zum Preis im Netz gibt es hier . Bewerbungsschluss ist der 15. Juli. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 7000 Euro vergeben.   

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