Do., 07.06.2018

Small-Cell-Technik Mobilfunknetz in Münster wird weiter ausgebaut

Wo es Bedarf in Münster gibt, soll bald mehr Breitband geliefert werden.

Wo es Bedarf in Münster gibt, soll bald mehr Breitband geliefert werden. Foto: Monika Skolimowska

Münster - 

Der Ausbau des Mobilfunknetzes in Münster geht weiter. An zehn Standorten in Münster sollen Kleinfunkzellen für schnelleres, mobiles Internet angebracht werden. Darüber dürften sich Besucher und Anwohner gleichermaßen freuen.

Die Besucher des Katholikentages profitieren schon von einer deutlich schnelleren und stabileren Verbindung. Rechtzeitig zum Start der Veranstaltung hatten die Stadt Münster, Telekom Deutschland und die Deutsche Funkturm GmbH erste Maßnahmen umgesetzt, um das Mobilfunknetz zu verdichten. Nun wird die moderne Small-Cell-Technik – kleine, unscheinbare Antennen – weiter ausgebaut, wie die Stadt Münster in einer Pressemitteilung schreibt.

Zukünftiger Standard: 5G

Ende August vergangenen Jahres unterzeichneten Oberbürgermeister Markus Lewe und Deutsche-Funkturm-Geschäftsführer Bruno Jacobfeuerborn eine gemeinsame Absichtserklärung. Ziel der Vereinbarung: die Mobilfunkkapazität erhöhen und auf den zukünftigen Kommunikationsstandard 5G vorbereiten. Dazu hat die Deutsche Funkturm im Auftrag der Telekom Deutschland zehn Standorte für Kleinfunkzellen (Small Cells) an besonders hochfrequentierten Orten im Stadtgebiet vorbereitet.

Small Cells in Betrieb genommen hat die Telekom schon in der Bahnhofstraße/Ecke Urbanstraße beim Hauptbahnhof, in der Aegidiistraße gegenüber dem LWL-Museum oder am Albersloher Weg zwischen Halle Münsterland und Hafen. So profitieren Besucher und Anwohner in diesen Bereichen von schnellerem mobilem Internet.

Kleine, unscheinbare Antennen

Small Cells sind kleine unscheinbare Antennen, die das klassische Mobilfunknetz ergänzen und genau dort mehr Bandbreite liefern, wo der Bedarf am größten ist. Sie werden zum Beispiel an Häuserfassaden angebracht und durch eine schnelle Glasfaserleitung angebunden.

„Die Small Cells fügen sich nahezu unsichtbar ins Stadtbild ein, so dass sie nur durch den besseren Mobilfunkempfang auffallen“, wird Oberbürgermeister Markus Lewe in der Mitteilung zitiert. „Das macht die Lösung so attraktiv für Münster: ein leistungsfähiges und zukunftssicheres Netz, das unsere schöne Innen- und Altstadt optisch nicht verändert.“

Netze werden verdichtet

„Bereits heute müssen die Mobilfunknetze immer engmaschiger und kleinteiliger werden, um die steigenden Datenmengen zu bewältigen“, ergänzt Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer Deutsche Funkturm. „Durch 5G wird diese Netzverdichtung noch deutlich zunehmen. Wir unterstützen die Telekom Deutschland dabei, in Münster in den nächsten Monaten noch viele weitere Small Cells aufzubauen.“

Die Deutsche Funkturm GmbH mit Sitz in Münster ist Teil der Deutschen Telekom und unterstützt das Unternehmen beim Ausbau ihres Mobilfunknetzes. 



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