Fr., 08.06.2018

Juwi-Fest 5000 feiern Riesen-Party am Juridicum

Auch diesmal wieder eine Massenattraktion: Das Juwi-Fest zog mit seinem Programm wieder Tausende aufs Uni-Gelände an die Aa.

Auch diesmal wieder eine Massenattraktion: Das Juwi-Fest zog mit seinem Programm wieder Tausende aufs Uni-Gelände an die Aa. Foto: Corinna Wehr

Münster - 

Juridicum mal anders: Donnernde Bässe, Hotpants und jede Menge Bier. 5000 Studenten verwandelten das Uni-Gelände an der Aa am Donnerstag in einen großen Party-Bereich.

Von Corinna Wehr

5000 Partygänger pilgerten am Donnerstagabend zum Juwi-Fest, um dort zu Elektro-, Indie- und Rockmusik zu feiern und zu tanzen. Pünktlich zu Beginn des Festivals um 18 Uhr schüttete es zwar wie aus Eimern, doch zum Glück verzog sich der Regen schnell wieder und die Besucher in Partylaune machten sich auf den Weg zum Gelände.

Am Rande des Konzert-Bereiches hatten sich schon vor Beginn viele Gruppen zum „Warmtrinken“ versammelt und teilweise in Sekt gebadet. Die Stimmung: Sehr alkoholselig, aber auch das gehört zum Juwi-Fest irgendwie dazu. Auf zwei großen Bühnen heizten dann die Bands ihrem Publikum ein, spielten Zugaben über Zugaben – nicht nur zur Freude von Münsteranern, die sich am Freitag über gestörte Nachtruhe beschwerten.

Die Highlights des Abends waren das französische DJ Duo Ofenbach aus Paris und die Band Itchy aus dem deutschen Eislingen. Ofenbach – bestehend aus den DJs und Produzenten César Laurent de Rummel und Dorian Lauduique – feierte mit den Hits „Katchi“ und „Be Mine“ internationale Erfolge.

Die Pop-Punkrock-Band Itchy, die sich seit der Schulzeit kennt, rockte mit den Hits „Nothing“ und „The Sea“ ebenfalls die Bühne. Die anderen Bands waren Giant Rocks, Red Ivy, Steve Void, Jetbone, The Day, Good Morning Fire Eater und Mond.

Was als kleiner Tanzball vor 44 Jahren begonnen hat, ist nun eines der größten von Studierenden organisierten Festivals Deutschlands mit nationalen und internationalen Musikstars. Dafür reisten einige Besucher sogar aus entfernten Regionen Deutschlands an. Judith Bertram kam mit zwei Freundinnen aus Bremen. „Das Juwi-Fest ist ein Muss für uns. Es macht einfach Spaß mit den ganzen anderen Studenten zu feiern“, erzählte sie. „Die Atmosphäre ist immer super hier“, meinte auch Janina Schulte-Haverbeck. Dennis Grothe hat sich mit seinen Freunden vor allem auf Ofenbach gefreut. „Die Jungs machen sehr geile Musik“. Wer nach den Bands noch nicht genug hatte, der ging ab 23 Uhr ins Herzschlag zur Aftershow-Party und feierte bis zum Morgengrauen weiter.



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