So., 10.06.2018

Beach-Volleyball vor dem Schloss Hünen spielen im Sand

Gute Stimmung auf den Zuschauertribünen beim Beach-Volleyballturnier.

Gute Stimmung auf den Zuschauertribünen beim Beach-Volleyballturnier. Foto: Keno Fiedler

Münster - 

Zu Anfang war der Himmel noch bedeckt, doch für echte Beachvolleyball-Fans ging am Samstag mit der „Techniker Beach Tour 2018“ von ganz allein die Sonne auf. Die Veranstaltung auf dem Schlossplatz bot vor allen Dingen eines: erstklassige Matches von jungen Sportlern und Profis.

Von Keno Fiedler

Viele Besucher sind selbst aktive Beachvolleyballer. Sie interessiert vorrangig, was auf dem Sand passiert, und so sind alle drei bespielten Courts dauerhaft von Zuschauern umringt. „Das Spielerfeld ist hochklassig“, meint Maren Lamschik, „Für Beachvolleyball ist so eine Veranstaltung einzigartig.“ Einzigartig deshalb, weil man sich hier untereinander persönlich kenne.

Das familiäre Miteinander betont auch Sportler Sebastian Fuchs. Sein Match in der „comdirect bank arena“ ist vor wenigen Augenblicken zu Ende gegangen, und den Hünen überzieht eine Schicht aus Schweiß und Sand. „In der Saison sehen wir uns jedes Wochenende und heute ist Tour-Auftakt“, erklärt er. Er freue sich im Spielerbereich all jene zu treffen, mit denen er das Jahr verbringen werde. Im Hintergrund heizt ein Sprecher den Menschen auf der Tribüne schon mal für das nächste Spiel ein. Münster sei eben immer ein toller Eventort, lacht Fuchs.

Fotostrecke: Erstklassige Matches

Vom Trubel angezogen werden aber nicht nur Volleyball-Experten. Monika und Horst Averbeck hat ganz einfach die Atmosphäre gelockt. Sie verbringen die Veranstaltung mit einem kühlen Bier und einem kurzen Abstecher auf die Tribüne, denn mittlerweile haben sich auch die letzten Wolken am Himmel verzogen und machen Platz für optimale Bedingungen beim Beachvolleyball.

Überall auf dem Gelände werden Bälle übers Netz gehauen, auch fernab der Courts. Beim Speedometer wird der Ball ausnahmsweise mal gewollt ins Netz gepfeffert. Wichtig ist nur die Geschwindigkeit, die er dabei erreicht. Daran versuchen sich Kai Dietrich, Kevin Heinen, Lena Kirsch und Dominik Müller. Mit ein bisschen Volleyball-Erfahrung sei es gar nicht so schwierig zwischen 60 und 70 Stundenkilometer zu erreichen, meint Dietrich. Einer der Kandidaten schafft es sogar an die 100. Wem das alles zu anstrengend wird, der legt sich auf einen der vielen Sonnenstühle und spart seine Kräfte für das Finale am Sonntag.  

Fotostrecke: Beach-Volleyball: Techniker Beach-Tour 2018



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