Mi., 13.06.2018

Wettbewerb „Fahrradregion des Jahres 2018“ Ausgezeichnete Fahrradstadt für Pendler: Münster liegt im Städtevergleich vorn

Münster ist mit dem Prädikat „Fahrradregion des Jahres für Pendler“ ausgezeichnet worden. Das Team um Stadtbaurat Robin Denstorff (2.v.r.) und Planungsamtsleiter Christopher Festersen (l.) richtet den Blick auf die kommenden Aufgaben.

Münster ist mit dem Prädikat „Fahrradregion des Jahres für Pendler“ ausgezeichnet worden. Das Team um Stadtbaurat Robin Denstorff (2.v.r.) und Planungsamtsleiter Christopher Festersen (l.) richtet den Blick auf die kommenden Aufgaben. Foto: Stadt Münster

Münster - 

Münster darf sich über zwei weitere Auszeichnungen als Fahrradstadt freuen: Im Städtevergleich um das Prädikat „Fahrradregion des Jahres 2018“ belegt Münster den ersten Rang in der Kategorie „Pendler“. Den Bronze-Rang erreicht das Münsterland in der Kategorie „Familie“.  

Im Wettbewerb „Fahrradregion des Jahres 2018“ wurden Städte und Regionen aus dem deutschsprachigen Raum in acht Kategorien bewertet, ausgelobt vom Onlinefachhändler fahrrad.de, der Fahrradcommunity Bikemap und dem Magazin Bike Bild. In der Pendler-Kategorie hat sich die Fahrradstadt Münster deutlich durchgesetzt. In ihrer Begründung verweist die Fachjury auf die besondere Bedeutung der Leeze in Münster: „Münster und Fahrrad, das gehört zusammen wie Öl und Essig, Schraube und Mutter oder Salz und Pfeffer“.

Fotostrecke: Regeln auf Fahrradstraßen

Nicht auf "Fahrrad-Image" ausruhen

„So ein Preis zeigt, dass bei uns im Radverkehr die Richtung stimmt. Und er ermutigt uns, weiter in die Fahrradinfrastruktur zu investieren und möglichst vielen Menschen in unserer Stadt das Fahrrad als Verkehrsmittel Nummer 1 anzubieten“, freut sich Stadtbaurat Robin Denstorff über die Auszeichnung. Er richtet gleichzeitig den Blick auf die anstehenden Aufgaben. „13 neue Velorouten in die Außenstadtteile und Umlandgemeinden werden dafür sorgen, dass Fahrradpendler deutlich zügiger, durchgängiger und komfortabler unterwegs sein werden. Wir werden weitere Entwicklungen anschieben, um das Radfahren in Münster noch attraktiver zu machen. Hierzu gehören beispielsweise die Bevorrechtigung des Radverkehrs, das Fahrradparken oder ein Ausbau des Radwegenetzes.“ 

Promenade: Vorfahrt für Radfahrer soll kommen

Bereits im Juni wird in der Bezirksvertretung Mitte und im Planungsausschuss die Bevorrechtigung des Radverkehrs an den Promenadenquerungen auf der Agenda stehen, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung. Der 4,5 Kilometer lange Verteilerring soll in einem ersten Schritt vom Neutor bis zur Windthorststraße bevorrechtigt werden. Das heißt, dass die Radfahrer auf der Promenade künftig an den vier Querungen Am Kreuztor, an der Kanalstraße, am Hörstertor und an der Salzstraße Vorfahrt haben sollen. Auch Brücken oder Unterführungen wie am Mauritztor sind durchaus denkbar.



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