Unicef-Gruppe Münster seit 60 Jahren aktiv
„Leider ist Kinderarmut immer noch ein Thema“

Münster -

Man kennt die bunten Grußkarten, die jedes Jahr zur Weihnachtszeit für den guten Zweck angeboten werden und von Kindern gestaltet wurden. Diese Aufgabe haben heute Künstler übernommen, doch die Unterstützung für Kinder in Krisen- und Katastrophengebieten ist geblieben. So ist Unicef noch heute eine wichtige Hilfsorganisation, die weltweit agiert.

Montag, 18.06.2018, 07:00 Uhr aktualisiert: 19.06.2018, 13:34 Uhr
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson schnitt zusammen mit Otto Bitter und dem Team von Unicef Münster den Geburtstagskuchen zum 60-jährigen Bestehen an.
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson schnitt zusammen mit Otto Bitter und dem Team von Unicef Münster den Geburtstagskuchen zum 60-jährigen Bestehen an. Foto: cro

Auch in Münster ist eine Gruppe bereits seit 60 Jahren aktiv. Das stellten die Mitglieder bei einem Familienfest auf dem Harsewinkelplatz unter Beweis. „Die Organisation Unicef wurde vor 65 Jahren gegründet, wir gehören also zu den ältesten Gruppen vor Ort”, so Pressesprecherin Katharina Semmler. Grund genug, dieses Jubiläum entsprechend zu feiern. „Dabei wollen wir natürlich die, um die es geht, nämlich die Kinder, in den Vordergrund stellen“, so Semmler.

Beim bunten Programm für den Nachwuchs gab es neben Schminken und Dosenwerfen auch einen Besuch der Klinikclowns. Und Preußen-Torhüter Maximilian Schulze Niehues kam vorbei, um ein paar Bälle mit den Kindern zu kicken.

Semmler: „Auch heute noch sind die Aufgaben von Unicef aktuell: Denn wir kümmern uns gerade in der Flüchtlingskrise um die Kinder, auch in den Ländern vor Ort sind unsere Helfer vertreten.” Auch entlang der Flüchtlingsrouten seien die Helfer noch vertreten.

Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson schnitt gemeinsam mit Otto Bitter, dem Leiter der Arbeitsgruppe Münster, den Geburtstagskuchen an, der von Anastasia Voropaev gebacken worden war. Leider sei Kinderarmut auch heute noch ein Thema, das angegangen werden müsse. Unicef sei ein Vorreiter. „Ich kaufe auch selber noch jedes Jahr die berühmten Karten, ich schreibe auch noch Briefe“, so die Bürgermeisterin.

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