Studentische Initiative organisiert „Kick Start Innovation Day“
Gute Ideen für Gründer

Münster -

35 Studierende, sieben Kleingruppen, jede Menge Potenzial: Beim „VCM Kick Start Innovation Day“ wetteiferten angehende Unternehmer um die beste Gründer-Idee.

Sonntag, 17.06.2018, 18:18 Uhr aktualisiert: 19.06.2018, 19:03 Uhr
Thomas Robbers von der Wirtschaftsförderung (l.) gratuliert den Erstplatzierten – die sich mit ihrer Idee einer firmenübergreifenden Paketstation profilieren konnte.
Thomas Robbers von der Wirtschaftsförderung (l.) gratuliert den Erstplatzierten – die sich mit ihrer Idee einer firmenübergreifenden Paketstation profilieren konnte. Foto: Maria Conlan

Innovation, Visionen, Firmengründung – darum drehte sich alles am Samstag am Germania Campus. „VCM Kick Start Innovation Day“ hieß die Veranstaltung. Bereits seit Mittwoch saßen 35 Studierende mit Gründer-Ideen zusammen und erarbeiteten in sieben Kleingruppen mit Hilfe von Experten konkrete Konzepte. Voll begeistert äußerten sie sich über den „absolut reibungslosen Ablauf und der Möglichkeit, so viel zu lernen“. Die studentische Gründerinitiative Venture Club Münster (VCM) machte diesen Kick Start Innovation Day unter dem Motto „Münster 2025“ möglich. Zu realisieren war all das dank der Hilfe vieler Förderer, Firmen, Sponsoren.

Wie sieht es in Münster für Start-Ups und Digitalisierung aus? Dies war ein Schwerpunkt der Veranstaltung. Informationen lieferte am Nachmittag eine kostenlose Ausstellung in der Cloud und eine Podiumsdiskussion, die Amelie Wolfgart moderierte. VCM-Gründer Mihai Melonari, Prof. Dr. Theresia Theurl (Dekanin des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften), Marius Jansen (Social Match), Frank Rohmann (WHYIT und Campus Lab25) und Bernadette Spinnen (Münster Marketing) diskutierten darüber, wie gründerfreundlich Münster als Stadt sei, was hier gut läuft, was noch fehlte. Größere Vernetzung, geeignete Räume – lauteten zwei der Forderungen. Und bessere Ausbildungsmöglichkeiten für Menschen mit Gründerideen. Dazu verkündete die Professorin: „Es bewegt sich etwas in die richtige Richtung“. Ein Zertifizierungsstudium „Entrepreneurship“ sei für 2019 in Planung.

Am Abend stellten die Arbeitsgruppen ihre Firmenideen dem Publikum und der fünfköpfigen Jury vor. Die Jury mit Titus Dittmann, Thomas Robbers (Wirtschaftsförderung), Friedrich Grimm (Vorstandsvorsitzender Venture Club), Katja Scharpwinkel (BASF) und Benedikt Stolz (First Momentum Ventures) hatte keine leichte Aufgabe, sich in nur 30 Minuten auf eine Siegeridee festzulegen. Als Gewinne lockten weitere Trainingsmöglichkeiten für die Start-Ups.

Auf den dritten Platz schaffte es ein Konzept für ein regionales Kaffeegetränk, den zweiten Platz erhielt die Gründungsidee „Radmaxe“ - eine Vermittlungsplattform zwischen Autohäusern/KfZ-Werkstätten und Reifenlagern. Den ersten Platz bekam ein Konzept für eine firmenübergreifende Paketstation für besseren Zustellservice aller Verbraucher.

Die Mühe des Kernteams des VCM hatte sich gelohnt: Sechs Monate lang haben Yannik Fehr, Lea Herting, Simon Janssen, Jana Jeggle, Marcel Katenhusen, Marie Schwertner, Leona Turner und Pico Petershagen diese Veranstaltung intensiv ehrenamtlich neben ihrem Studium vorbereitet. Begeistert waren sie von der dabei erfahrenen Unterstützung. Auf alle Fälle werde es im nächsten Jahr einen weiteren Innovation Day geben, hieß es einmütig.

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