Spendenprojekt
2000 Kilometer mit dem Rad für krebskranke Alina

Münster -

Rund 2000 Kilometer nach Österreich und zurück für den guten Zweck wollen Yvonne Brokop und Olaf Vicktor radeln. Die Spendeneinnahmen sind für die Nachbehandlung der krebskranken Alina Kalabukhova projektiert.

Sonntag, 24.06.2018, 15:00 Uhr
Olaf Vicktor und Yvonne Brokop radeln bis Österreich und unterstützen das Spendenprojekt für die krebskranke Alina, die aktuell im Familienhaus der Uniklinik Münster betreut wird. Ein Stück radelt auch Geschäftsführer Simon Schlattmann (M.) vom Familienhaus mit.
Olaf Vicktor und Yvonne Brokop radeln bis Österreich und unterstützen das Spendenprojekt für die krebskranke Alina, die aktuell im Familienhaus der Uniklinik Münster betreut wird. Ein Stück radelt auch Geschäftsführer Simon Schlattmann (M.) vom Familienhaus mit. Foto: hpe

In dieser Zeitung erfuhren Yvonne Brokop und Olaf Vicktor von der großen Spendenaktion für die an Leukämie erkrankte Alina Kalabukhova, die an der Uniklinik behandelt, aktuell auf ihre Stammzellentherapie wartet und im benachbarten Familienhaus betreut wird.

„Die ungeahnte Spendenbereitschaft der Leser hat uns beeindruckt, deshalb wollen wir jetzt unseren Beitrag leisten“, sagt die 38-jährige Sozialpädagogin Yvonne Brokop. Und startet mit ihrem 48-jährigen Partner zu einer 2000 Kilometer langen Radtour bis zum Wolfgangsee und zurück.

Dabei geht es nicht nur um Spendengelder, die mit der Fahrt eingeworben werden sollen. Brokop, die vor fünf Jahren selbst an Krebs erkrankte: „Es ist wichtig, in solch einer schwierigen Lebensphase Wegbegleiter zu haben. Man fühlt sich mit Alina noch mehr verbunden, wenn man selbst eine solche Diagnose bekommen hat.“

Der Kontakt zu Geschäftsführer Simon Schlattmann vom Familienhaus der Uniklinik war schnell hergestellt und seit Wochen nun wird das Projekt vorbereitet.

Von Ascheberg geht es „ganz ohne Elektroantrieb, nur mit Muskelkraft“ (Olaf Vicktor) über Brilon, Rotenburg an der Fulda und Nürnberg weiter in Richtung Österreich. „Wir haben in den vergangenen Jahren viel trainiert“, meint Vicktor.

Wer die Aktion der Radler unterstützen will, kann pro geradeltem Kilometer einen kleinen Obolus überweisen oder einen einmaligen Betrag spenden.

Die Familie von Alina hatte vor Jahren für die Finanzierung der ersten Therapie der heute 14-Jährigen bereits ihr Haus und den Handwerksbetrieb in Russland verkauft , nun ist die Krankheit wieder ausgebrochen. Die Kosten von rund 280 000 Euro sind gedeckt, 195 000 Euro davon stammen von 2500 Lesern dieser Zeitung. Wer spenden mag, kann das Familienhauskonto unter dem Stichwort „Alina“ nutzen: IBAN: DE 02 4005 0150 0000 5927 90.

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