WM-Serie: Polen
Weit hinter den Erwartungen

Münster -

Schon im Kindesalter konnte Iwona Baumann Erfahrungen im Fußball sammeln. Der Vater der gebürtigen Polin spielte und trainierte in der polnischen Regionalliga und brachte so viel Erfahrung mit. Bis zu ihrem Studium lebte Baumann in Polen, wo sie dann über eine Städtepartnerschaft ihren späteren Ehemann Frank Baumann kennenlernte. Mittlerweile lebt sie seit 21 Jahren in Deutschland, besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft und arbeitet als Versicherungsangestellte in Münster.

Donnerstag, 28.06.2018, 10:30 Uhr
Iwona Baumann
Iwona Baumann Foto: privat

Wenn Polen heute im letzten Gruppenspiel gegen Japan spielt, geht es für Iwona Baumann nur noch um die Ehre. Ein Spiel, das zeigen soll, dass die Mannschaft mehr kann als sie bisher gezeigt hat. Polen hatte am Sonntag gegen Kolumbien mit 0:3 verloren und damit die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale verspielt. „Ich war überrascht und traurig, dass es nicht gereicht hat und die Mannschaft nicht weitergekommen ist“, sagt die 46-Jährige, die im Kreuzviertel zu Hause ist. Sie würde sich sehr wünschen, dass die Mannschaft sich bemüht und fair spielt, um so ihr Gesicht zu wahren.

Bis zum Schlusspfiff der Partie Deutschland – Südkorea war sie noch glücklich, ein weiteres Team unterstützen zu können. Beide Mannschaften beurteilt sie rein sportlich: „Wer gut gespielt hat, wird belohnt.“

Obwarzanek - ein Leckerbissen   

Obwarzanek ist ein polnisches Hefegebäck. Hergestellt wird es, indem zwei oder drei parallele Hefeteigstränge umeinander gedreht und zu einem Ring verbunden werden. Danach wird der Teigring einige Minuten lang in kochendem Salzwasser blanchiert und auf einer Seite mit grobkörnigem Salz, Mohn oder Sesam bestreut und gebacken.

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