Elfte Auflage des „4tel-Festes“
Ein ganzes Viertel feiert

Münster -

Bei bestem Sommerwetter fand am Samstag die elfte Auflage des „4tel-Festes“ rund um die Warendorfer Straße statt. Es war ein Fest von Nachbarn für Nachbarn – und Gäste.

Sonntag, 01.07.2018, 18:00 Uhr aktualisiert: 01.07.2018, 20:13 Uhr
Bei der elften Auflage des „4tel-Festes“ spielte die Musik auf der und rund um die Warendorfer Straße.
Bei der elften Auflage des „4tel-Festes“ spielte die Musik auf der und rund um die Warendorfer Straße. Foto: Claus Röttig

„So etwas habe ich ja noch nie erlebt.“ Christian Rekinsky ist völlig aus dem Häuschen. Er stöbert zwischen den Büchern eines kleinen Standes an der Gereonstraße. „Man weiß ja gar nicht, wo man zuerst schauen soll, es gibt so viel zu entdecken.“ Der Dortmunder ist zu Gast bei der elften Auflage des „4tel-Festes“ rund um die Warendorfer Straße. Dort haben die Anwohner ihre Gärten, Keller und Innenhöfe wieder geöffnet. Auch viele Geschäfte beteiligten sich daran – „insgesamt rund 250 Meldungen“, berichtet Organisator Thomas Behm vom Cinema.

„Das elfte Mal 4tel-Fest: Da steckt zweimal die Eins drin“, meint Dietmar Wiesner vom Weinladen Reblaus. Das bedeute doch nur eines: „Eins-A-Nachbarschaft in einem Eins-A-Stadtviertel.“

Der Meinung ist Rekinsky auch: „Ich finde es Hammer, dass so ein Fest einfach funktioniert, dass einfach alle mitmachen und die Straßen wunderschön bunt sind.“ Davon ist auch Behm überzeugt: „Es macht das besondere Flair aus. Gerade weil wir keine starren Strukturen haben, es ein Fest von Anwohnern für die Anwohner ist und wirklich jeder etwas dazu beitragen kann, wird es immer wieder spannend.“ Da veranstalte so manche Hausgemeinschaft einfach einen Garagenflohmarkt, oder es werde ein Innenhof geöffnet, in dem die Bewohner gemeinsam Musik machen.

„4tel-Fest“ 2018 rund um die Warendorfer Straße

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Auch Matthias Kopp vom Karate-Dojo an der Manfred-von-Richthofen-Straße ist mit einem Stand vertreten, man zeigt sogar eine kleine Vorführung: „Man kennt sich und wird mitgerissen. Ich treffe immer wieder auf Nachbarn, es ist bunt und vielfältig.“ Im Innenhof des Roten Kreuzes herrscht ebenfalls reges Treiben. Während die Kinder ihre Spielsachen verkaufen, gibt es Internationale Küche vom Team Integration, und Interessierte dürfen sich auch die Rettungswagen anschauen. „Auch wir sind Nachbarn im Viertel und wollen allen gern zeigen, was wir in unseren Räumen eigentlich machen“, so Nina Heckmann vom Roten Kreuz.

Während Rekinsky nach ein paar Stunden um einige Bücher und jede Menge Kinderspielzeug reicher wieder nach Hause geht, zieht Behm am Ende eine positive Bilanz: „Das Fest ist einfach sehr authentisch: Die Menschen kommen in Kontakt, man lernt die eigenen Nachbarn einfach besser kennen.“

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