Fr., 06.07.2018

Kommentar zum Bebauungsplan Stadion wird zum Wahlkampfthema

Das Stadion an der Hammer Straße könnte laut beschlossenem Bebauungsplan für 20.000 Zuschauer ausgebaut werden.

Das Stadion an der Hammer Straße könnte laut beschlossenem Bebauungsplan für 20.000 Zuschauer ausgebaut werden. Foto: Matthias Ahlke

CDU und Grüne haben sich in Sachen Preußenstadion auf den Standort Hammer Straße festgelegt. Genau dort will der Verein unter den vorgegebenen Bedingungen aber nicht bleiben. Schlussstrich per Ratsbeschluss? Von wegen.

Von Klaus Baumeister

Die Situation ist verworren, die Lager sind unversöhnlich. Es kann gut sein, dass die Stadionfrage 2020 zum Wahlkampf­thema wird, weil sich ­beide Seiten bis dahin gegenseitig blockieren.

Der Konflikt zeichnet sich umso deutlicher ab, als CDU und Grünen auf der einen Seite und die SPD auf der anderen Seite klar voneinander abgrenzbare Positionen vertreten.

Das schwarz-grüne Ratsbündnis hat sich auf den Standort Hammer Straße und ein Stadion mit maximal 20.000 Zuschauern festgelegt. Unter diesen Bedingungen könnte städtisches Geld fließen, ansonsten nicht. Die gegenteilige Auffassung vertritt die SPD. Der Standort Hammer Straße und die 20.000-Zuschauer-Grenze verspricht ihrer Meinung nach dem Profifußball keine wirtschaft­liche Perspektive. Der Preußen-Vorstand sieht das genauso.

Spannend ist nun die Frage, wie die Münsteraner das sehen. Ein so öffentliches Thema wie der SC Preußen gehört auch in die Öffentlichkeit. Die Debatte ist seit Mittwoch eröffnet.

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