Mi., 11.07.2018

Gegen den Müll Streifen patrouillieren am Aasee

Am Aasee, besonders an den Aasee-Kugeln, zeigen sich in diesem Sommer auch Schattenseiten der sonnigen Großwetterlage.

Am Aasee, besonders an den Aasee-Kugeln, zeigen sich in diesem Sommer auch Schattenseiten der sonnigen Großwetterlage. Foto: Oliver Werner

Münster - 

Ordnungsamt und Polizei wollen am kommenden Wochenende verstärkt auf den Wiesen am Aasee Präsenz zeigen. Sie hoffen so, den Belästigungen etwa durch Müll und Lärm, über die viele Münsteraner klagen, Grenzen zu setzen.

Von Karin Völker

Das seit Monaten fast ohne Unterbrechung herrliche Wetter lockt auch abends ins Freie. Am Aasee, besonders an den Aasee-Kugeln, zeigen sich in diesem Sommer auch Schattenseiten der sonnigen Großwetterlage. Hunderte meist junge Leute treffen sich hier – nicht immer allgemein verträglich, wie Polizei und Ordnungsamt meinen. Am Samstag (14. Juli) werden das städtische Amt und die Polizei hier verstärkt mit Streifen präsent sein.

Beim Grillen wird die Wiese verbrannt, aus mobilen Musikboxen dröhnt ruhestörender Lärm, Müll bleibt liegen, Menschen erleichtern sich in den umliegenden Büschen: Das sind für Behörden und Anwohner unschöne Begleiterscheinungen der Dauer-Freiluft-Party am Aasee.

Ordnungsamt und Polizei im Einsatz

Michael Thomas vom Ordnungsamt betont, dass die Ordnungskräfte an die Vernunft appellierten: „Wir hoffen, das unsere Präsenz hilft, die Störungen zu vermeiden“, heißt es beim Ordnungsamt weiter. Bei groben Verstößen werde aber auch ordnungsbehördlich eingeschritten. Zum Beispiel würden das Zurücklassen von Müll, wildes Urinieren oder Lärmbelästigung mit mindestens 50 Euro Bußgeld geahndet. Auch am 28. Juli wollen Stadt und Polizei noch einmal verstärkt am Aasee präsent sein. Für eine dauerhafte Präsenz verfüge der kommunale Ordnungsdienst nicht über genügend Personal.

Die Polizei schließt sich mit einer Streife an, obwohl der Aasee, wie es im Präsidium heißt, „kein Kriminalitätsschwerpunkt“ sei. Allerdings komme es häufiger zu Schlägereien, auch zu Diebstählen. Klar sei aber auch: „Da, wo viele Menschen zusammenkommen, passieren auch Straftaten“, so Polizeisprecher Roland Vorholt.



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