Do., 12.07.2018

25 Jahre Schalke-Fanclub Monasteria „Eurofighter“ Max blickt zurück

Talkrunde mit (v.l.) „Eurofighter“ Martin Max, Prof. Dr. Stefan Gesenhues mit Gattin, Dr. Armin Langhorst und Dieter Brand

Talkrunde mit (v.l.) „Eurofighter“ Martin Max, Prof. Dr. Stefan Gesenhues mit Gattin, Dr. Armin Langhorst und Dieter Brand Foto: uwa

Münster - 

Bei einer Schiffsfahrt auf dem Dortmund-Ems-Kanal feierte der münsterische Schalke-Fanclub Monasteria 1993 am Samstag sein 25-jähriges Bestehen. Mit an Bord: Martin Max, Mitglied der „Eurofighter“, die 1997 in Mailand den UEFA-Cup gewannen und damit für den bislang größten Vereinserfolg sorgten.

Von Uwe Wahlbrink

Natürlich war das schlechte Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei der laufenden Fußballweltmeisterschaft ein Thema während der Jubiläumsfeier des größten münsterischen Schalke-Fanclubs, Monasteria 1993. „Eurofighter“ Martin Max, der beim Elfmeterschießen zum UEFA-Cup-Sieg des FC Schalke 04 vor 21 Jahren erfolgreich war, bezweifelte, dass der Deutsche Fußballbund bei der Kader-Nominierung immer nach dem Leistungsprinzip entschieden habe. Der zweimalige Bundesligatorschützenkönig (2000 und 2002) musste vor 16 Jahren selbst erleben, wie ihm der damals torlos gebliebene Carsten Jancker für die WM in Japan vorgezogen wurde.

Wehmut fand dennoch keinen Platz bei der Party an Bord der Santa Monika III, wo die Monasterias ihr 25-jähriges Bestehen feierten. Denn Max hatte am Nachmittag bei einem Freundschaftsspiel drei Tore erzielt, wie der 49-jährige strahlend berichtete. Mit ihm in einer von Benedikt  Brahm und Uwe Wahlbrink moderierten Talkrunde standen Schalke-Aufsichtsratsmitglied Prof. Dr. Stefan Gesenhues und Fanclub-Bezirksleiter Dieter Brand sowie Dr. Armin Langhorst vor 170 Gästen Rede und Antwort.

Misstrauen unter Pott-Rivalen

Langhorst, Mannschaftsarzt „auf Schalke“ zur Zeit des größten Vereinserfolgs, erzählte, dass er zuvor kein ganzes Jahr schon in selber Funktion beim Erzrivalen in Dortmund tätig gewesen war. Wegen des spürbaren Misstrauens des dortigen Managers gegenüber einem „Blauen“ habe er den Job von sich aus dann gekündigt.

Dieter Brand bedankte sich bei Monasteria-Präsident Reiner Sievert für dessen Engagement auch auf Bezirksebene und gratulierte ihm zur erfolgreichen Arbeit für die Münsteraner. Vertreter befreundeter Fanclubs schlossen sich dem an. Barbara Biermann erinnerte in einem launigen Rückblick an Fanclub-Gründer Holger Müller.

Martin Max immer noch bei guter Kondition

Dessen Nachfolger, Ehrenpräsident Thomas Borgmeier, sowie Gründungsmitglied und Kassierer Frank Überwasser überreichte sie Präsente und würdigte auch die Arbeit der übrigen Vorstandsmitglieder, bevor ihr Sievert selbst dankte.

Während das Partyschiff weiter ruhig über den Dortmund-Ems-Kanal glitt, genossen die Fanclubmitglieder den Service an Bord in vollen Zügen. Mit Schalker Sangesgut wie dem „Steigerlied“ und „Blau und Weiß, wie lieb ich dich“ ließen sie auch viele Zuhörer am Ufer an ihrer Freude teilhaben. Martin Max bewies Kondition und verließ als einer der Letzten das Schiff um Mitternacht am Mittelhafen.



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