Fr., 13.07.2018

Tempomessung Pferd gerät in Radarfalle - aber kein Bußgeldbescheid

Tempomessung: Pferd gerät in Radarfalle - aber kein Bußgeldbescheid

Ein Polizist in Münster machte am Donnerstag große Augen, als ihm auf der Straße ein galoppierendes Pferd entgegenkam. Foto: Colourbox.de (Symbolbild)

Münster - 

Ein ohne Reiter frei galoppierendes Pferd ist Donnerstagnachmittag um 16.30 Uhr in das Visier eines Polizeibeamten geraten, der in Münster die Geschwindigkeit kontrollierte.

Der Beamte hatte sich auf dem Nottulner Landweg in Roxel postiert, um zu schnell fahrende Autofahrer zu messen. Als er dann durch die Visiereinrichtung schaute, traute er seinen Augen nicht. Selbst als er sich die Augen rieb, änderte sich das Bild nicht, schreibt die Polizei Münster in einer Mitteilung.

Im gestreckten Galopp lief ein großes, braunes Pferd ohne Reiter oder Reiterin auf ihn zu. Wie bei einer normalen Messung stellte sich der pferdeerfahrene Beamte dann mitten auf den Nottulner Landweg und „wirkte optisch und akustisch stoppend auf das Pferd ein″, wie es weiter in der Pressemitteilung der Polizei heißt. Und tatsächlich stoppte das Pferd.

Der Polizist nahm das Pferd an der Mähne und wirkte beruhigend auf das Tier ein. In dem Moment kam dann schon die Tierhalterin angerannt. Das Pferd wurde der Halterin übergeben.

Ob das Pferd wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung mündlich verwarnt wurde, wollte der Beamte nicht angeben.



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