Fr., 13.07.2018

Friedenspreis-Verleihung Staatsoberhäupter kamen im Minutentakt ins Museum

Friedenspreis-Verleihung: Staatsoberhäupter kamen im Minutentakt ins Museum

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r.) begrüßt Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaitė in Münster. Foto: Oliver Werner

Münster - 

Hoher Besuch in Münster: Gleich vier Staatspräsidenten und ein Ministerpräsident saßen in den dunklen Limousinen, die am Freitagabend im Minutentakt an der Domseite des LWL-Museums für Kunst und Kultur vorfuhren.

Von Ralf Repöhler

Zuerst der Bundespräsident. Die Staatskarosse von Frank-Walter Steinmeier fuhr um kurz vor 19 Uhr an der Domseite des LWL-Museums für Kunst und Kultur vor. Die Schaulustigen, darunter auch ­einige Kinder, applaudierten; direkt danach kam die Limousine von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Beide gingen gemeinsam zu den Münsteranern auf der gegenüberliegenden Seite, plauderten ganz zwanglos mit ihnen.

Im Minutentakt folgten die Wagen mit den drei Staatsoberhäuptern der baltischen Staaten, die die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe (WWL) am Samstag mit dem Internationalen Preis des Westfälischen Friedens auszeichnen wird. Der Zweite Vorsitzende, Dr. Benedikt Hüffer, nahm  die hohen Gäste in Empfang.

Fotostrecke: Prominente Gäste im LWL-Museum

Auszeichnung für die baltischen Staaten

Die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid, die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitė und der lettische Präsident Raimonds Vējonis werden am Vormittag im Rathaus die renommierte Auszeichnung stellvertretend für die Menschen in ihren Ländern entgegen­nehmen. Die WWL würdigt damit die intensiven Be­mühungen um eine Inte­gration in das westliche Werte­system von Demokratie und Freiheit.  Der Bundespräsident, der ebenfalls über Nacht in Münster blieb, hält die Laudatio. 

Fotostrecke: Preis des Westfälischen Friedens für die baltischen Staaten

„Preisträgeressen“ im Museumsfoyer

Laschet stellt die friedensorientierte Leistung der Ringe Deutscher Pfadfinderinnen und Pfadfinder heraus, die mit dem Jugendpreis 2018 ausgezeichnet werden, und deren Vertreter ebenfalls am Freitagabend ein­geladen waren.

Traditionell trafen sich die Gäste am Vorabend  mit dem Kuratorium des Friedenspreises zum „Preisträger­essen“. Diesmal im Atrium und Foyer des Museums, das ganz in Weiß gehalten war, zu Bachforellen-Terrine mit Senfschaum und  Rinderfilet mit Kräuter-Jus.

Samstag Live-Übertragung

Die Verleihung des Friedenspreises ist am Samstag ab 11 Uhr im WDR-Fern­sehen live zu sehen. Die 90-minütige Übertragung wird auf einer Videoleinwand auf der Stubengasse gezeigt, wo sich die drei baltischen ­Staaten und die Pfadfinder-Organisation präsentieren.

Die Münsteraner können die Friedenspreisträger 2018 gegen 12.45 Uhr auf dem Sentenzbogen des Stadtweinhauses am Prinzipalmarkt sehen.

Fotostrecke: Westfälischer Friedenspreis: Die bisherigen Preisträger



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