Fahrvergnügen gestoppt
Polizist zieht Elektro-Skateboard aus dem Verkehr

Münster -

Weil sein Skateboard von einem (Elektro-) Motor unterstützt wird, bekam ein 30-Jähriger Ärger mit der Polizei. Diese hatte gleich zwei Sachen zu bemängeln. Und der Skateboarder war am Donnerstag kein Einzelfall.

Donnerstag, 19.07.2018, 16:50 Uhr
Ein E-Skateboard fällt laut Fahrerlaubnis-Verordnung Paragraf 6 unter die «vierrädrigen Leichtkraftfahrzeuge». Dafür sind ein Führerschein der Klasse AM und ein Versicherungskennzeichen notwendig.
Ein E-Skateboard fällt laut Fahrerlaubnis-Verordnung Paragraf 6 unter die «vierrädrigen Leichtkraftfahrzeuge». Dafür sind ein Führerschein der Klasse AM und ein Versicherungskennzeichen notwendig. Foto: dpa

Zwei Fahrzeuge, die „normalerweise vor allem auf Campingplätzen während der Ferien anzutreffen sind“, hat ein Motorradpolizist am Donnerstag aus dem Verkehr gezogen, berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung.

Zunächst fiel dem Beamten ein Elektroroller auf dem Nienkamp auf, auf dem ein 55-jähriger Mann gegen 9 Uhr unterwegs war. Da der Roller bis zu 25 Stundenkilometer schnell fahren konnte, hätte es versichert sein müssen und ein Versicherungskennzeichen führen müssen, berichtet die Polizei. Keines von beiden aber konnte vorgewiesen werden.

Kurz darauf, um 9.30 Uhr, stieß der gleiche Motorradpolizist auf einen 30-jährigen Mann auf einem Elektro-Skateboard am Neutor. Auch dieses bis zu 20 km/h schnelle Gefährt hätte versichert sein müssen und mit einem entsprechenden Versicherungskennzeichen ausgerüstet sein müssen, so die Polizei.

In beiden Fällen wurde nach Angaben einer Polizeisprecherin eine Anzeige verfasst und die Weiterfahrt untersagt.

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