Protest am Samstag
Plädoyer für Seenotrettung

Münster -

Unter dem Motto „Seenotrettung ist kein Verbrechen“ haben rund 15 Münsteraner in der Innenstadt auf die Situation flüchtender Menschen auf dem Mittelmeer aufmerksam gemacht. Am Samstagmittag ist ein kreativer Protest in der Stubengasse geplant.

Samstag, 21.07.2018, 07:00 Uhr
Im Mittelmeer ertrinken Menschen, aber drei Rettungsschiffe deutscher Hilfsorganisationen dürfen Malta nicht verlassen.
Im Mittelmeer ertrinken Menschen, aber drei Rettungsschiffe deutscher Hilfsorganisationen dürfen Malta nicht verlassen. Foto: dpa

 Seit Juni sitzen die Rettungsschiffe privater Seenotrettungsorganisationen in europäischen Häfen fest und dürfen nicht mehr auslaufen. „Wir finden es wichtig, ein Zeichen zu setzen und nicht einfach tatenlos zuzusehen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die internationale Aktion „Seebrücke“ verfolgt ein ähnliches Ziel. Am Samstag (21. Juli) um 13 Uhr in der Stubengasse und am 28. Juli (Samstag) um 12 Uhr am Hafenplatz sind Aktionen geplant. Es wird dazu aufgerufen Papierschiffe zu falten und gemeinsam niederzulegen. Durch das gemeinsam geschaffen Bild und den Raum, den es einnimmt, soll auf das Anliegen aufmerksam gemacht werden.

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