Sparda-Münster-City-Triathlon
Am Finisher-Ziel wartet das Eisbad

Münster -

Viele Besucher, eine perfekte Organisation und ein sportlicher Start gleich vor der Haustür: Auch die elfte Auflage des Sparda-Münster-City-Triathlons begeistert am Sonntag Zuschauer und Akteure.

Montag, 23.07.2018, 06:30 Uhr aktualisiert: 23.07.2018, 08:56 Uhr
Kalte Füße heiß begehrt: Am Ziel auf dem Hafenplatz freuen sich die Triathlon-Finisher bei hochsommerlichen Mittagstemperaturen über ein kurzes Eiswasserbad in der Miniwanne. Die Durchblutung wird angeregt und die Muskel entspannt.
Kalte Füße heiß begehrt: Am Ziel auf dem Hafenplatz freuen sich die Triathlon-Finisher bei hochsommerlichen Mittagstemperaturen über ein kurzes Eiswasserbad in der Miniwanne. Die Durchblutung wird angeregt und die Muskel entspannt. Foto: hpe

Am Ziel gibt es nur zwei Wünsche: Die heiß gelaufenen Füße müssen in die eiskalte Wasserwanne und der stolze Sohn darf auf den Arm des sportlichen Vaters.

Die Schwimmer, Radler und Läufer Sascha Rosendahl (41) und Jörg Küper (39) holen sich am Sonntagmittag ihr Finisher-Shirt auf dem Hafenplatz ab, dazu gibt es Beifall von der Familie. „Gut, dass wir bei diesen Temperaturen mittags durch waren“, sagt Küper. Für ihn ist es schon der sechste City-Triathlon in seiner Heimatstadt Münster und er ist „froh, dass es so ein sportliches Highlight nicht nur in Berlin und Köln, sondern auch vor der eigenen Haustür geboten wird“.

Lob gibt es von den Freizeitsportlern Rosendahl und Küper für die Streckenorganisation. „Alles gut abgesperrt und das Publikum macht perfekt mit. Besser geht es kaum“, so Küper. Seit Monaten bereiten sich der Produktionsleiter und der Finanzexperte auf den City Triathlon vor. „15 Stunden in der Woche, die sich am Ende auch lohnen“, so Küper.

Viel Beifall gibt es schon für die ersten Schwimmer, die ab 10 Uhr um die Bojen im Hafenbecken kreisen. „Jeder ist hier und heute ein kleiner Held. Egal, ob dick oder dünn, jung oder alt“, meint Sieglinde Hoffmann aus Emsdetten. Manche hüpfen mit Bauchansatz und Badehose rein, andere springen durchtrainiert im Renn-Einteiler in den Kanal: Der Ehrgeiz ist bei allen gleich und das spüren auch die Zuschauer, die dicht gedrängt am Kai stehen und den „Helden im 24 Grad warmen Wasser“ zujubeln.

Sparda-Münster City Triathlon 2018

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  • Foto: Peter Leßmann
  • Sebastian Czerny - Sieger olympische Distanz

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  • Hannah Arlom - Siegerin Volksdistanz der Frauen.

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  • Moderator Hartwig Thöne

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  • Sebastian Czerny, der Sieger der olympische Distanz mit Moderator Hartwig Thöne.

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  • Dieter Rosenbaum

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  • Dieter Rosenbaum (re.) mit Micha Förderer

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  • Sebastian Czerny, der Sieger der olympischen Distanz

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  • Hannah Arlom - Siegerin Volksdistanz

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  • Hannah Arlom - Siegerin Volksdistanz;

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  • Foto: Peter Leßmann
  • Holger Wackerhage (DTU)

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  • Foto: Peter Leßmann
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  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Sebastian Czerny

    Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • 1. Bundesliga Frauen: (v.l.n.r.) Bianca Bogen, Lucy Hall (verdeckt), Andrea Hewitt, Tamsyn Moana-Veale

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  • 1. Bundesliga Frauen: Gillian Backhouse

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  • Linda Schücker

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  • 1. Bundesliga Frauen: (v.l.n.r.) Bianca Bogen, Andrea Hewitt, Lucy Hall, Tamsyn Moana-Veale

    Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann

Frischer Fahrtwind ist auf der Radstrecke garantiert und wer zum finalen Lauf aufbricht, muss gleich hinter dem Stadtwerke-Gebäude mit Leo Brüggemann rechnen. Der 14-Jährige gehört zum Helferteam und hat einen Wasserschlauch im Anschlag. Sieht er einen Läufer kommen, fragt er lautstark „Dusche?“ Rund die Hälfte aller Akteure nimmt die Erfrischung bei inzwischen 26 Grad Außentemperatur gern entgegen, andere begnügen sich mit einem Trunk aus dem Plastikbecher. „Ich habe heute vielleicht den coolsten Job“, so Brüggemann, der erstmals zum Team der Helfer und Streckenposten gehört.

Weil große Abschnitte des Albersloher Weges bis zum Nachmittag gesperrt sind und auch die Gremmendorfer Umwege fahren müssen, kommt es auf der Umgehungsstraße und der Münsterstraße in Wolbeck zu kleineren Staus. Dank der vielen Streckenposten gibt es aber überall Möglichkeiten, mal eben die Route der Sportler zu kreuzen.

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