Demonstration für Seenotrettung
Aktionsbündnis will Solidarität zeigen

Münster -

Nach einem Vortrag von Aline Watermann über ihren Einsatz als Seenotretterin und einer Mitmach-Aktion für Seenotrettung folgt in Münster nun eine Demonstration am kommenden Samstag (28. Juli).

Dienstag, 24.07.2018, 11:00 Uhr aktualisiert: 24.07.2018, 11:45 Uhr
Demonstration für Seenotrettung: Aktionsbündnis will Solidarität zeigen
Papierschiffchen fluteten die Stubengasse am Samstagnachmittag – Unter dem Motto „Stoppt das Sterben im Mittelmeer“ protestierte das offene Aktionsbündnis "MS Seebrücke" für sichere Häfen im Mittelmeer und rief zur Seenotrettung auf. Foto: Maximilian von den Benken

Dazu ruft das „Aktionsbündnis Seebrücke Münster“ auf. Vom Hafenplatz aus will das Aktionsbündnis ab 12 Uhr „Solidarität und Widerstand in die Innenstadt tragen“, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Mehr und nicht weniger Menschen retten

„Menschen im Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung der Festung Europa weiter voranzutreiben und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und widerwärtig“, schreibt das Bündnis. Und weiter: „Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft. Statt geschlossener Grenzen brauchen wir ein offenes Europa, sichere Häfen und solidarische Städte. Nicht weniger Rettung, sondern viel, viel mehr“, fordert das Bündnis, „stoppt das Sterben im Mittelmeer.“

Die Teilnehmer an der Demonstration ruft das Aktionsbündnis dazu auf, orangefarbene Kleidungsstücke zu tragen, „die Farbe der Seenotrettung und der Aktion Seebrücke“.

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