Zwangspause beendet
Sole im Ostbad öffnet wieder

Münster -

Zwei Wochen war das Solebecken im Ostbad gesperrt weil die Zentrale Steuerungsanlage ausgefallen war. Jetzt kann wieder gebadet werden.

Mittwoch, 25.07.2018, 08:30 Uhr
Nach zweiwöchiger Zwangspause soll das Solebecken im Ostbad am heutigen Mittwoch wieder in Betrieb genommen werden.
Nach zweiwöchiger Zwangspause soll das Solebecken im Ostbad am heutigen Mittwoch wieder in Betrieb genommen werden. Foto: Oliver Werner

Es war länger ruhig um das „Pannenbad“ – das Ostbad, in dem in früheren Jahren schon häufig defekte Anlagen zu beklagen waren. Jetzt war zwei Wochen lang das Solebecken gesperrt.

„Die zentrale Steuerung für das Becken war komplett ausgefallen, bedauert Sportamtsleiter Michael Willnath. Die Lieferung des Ersatzteils habe auf sich warten lassen, es wurde aber jetzt installiert. Am heutigen Mittwoch soll wieder in der Sole des Ostbad geplümpst werden können.

Bad sehr beliebt

Zunächst sei nur die Pumpe des Beckens ausgefallen und repariert worden. Dann fiel die ganze Anlage aus, die Umwälzung und Wasserzufuhr steuere sowie die Wasserqualität gewährleiste, berichtet Willnath. Eine teure Angelegenheit für die Stadt: „Wir sind froh, dass wir die Sole jetzt wieder in Betrieb nehmen können“, sagt Willnath.

Auch jetzt an den heißen Tagen sei das Bad, besonders bei älteren Badegästen, „die aus gesundheitlichen Gründen gern im Solebecken baden“, sehr beliebt.

Zurzeit haben von den sechs städtischen Hallenbädern lediglich zwei geöffnet – neben dem Ostbad das Hallenbad Kinderhaus. Das Vergnügen, in der Sole zu baden, haben Fans des Beckens allerdings nur noch bis zum 5. August. Dann schließt das Ostbad bis zum 1. September.

Personal gesucht

Das städtische Sportamt ist froh, zurzeit genügend Fachpersonal für den uneingeschränkten Betrieb in den drei Freibädern rekrutieren zu können, wie Willnath erläutert. Die mindestens erforderliche Anzahl an Mitarbeitern reiche aktuell nicht aus. „Wir brauchen bei dem gegenwärtigen Ansturm deutlich mehr Personal“, ergänzt er – und fügt hinzu, dass es, wie in anderen Städten, auch in Münster immer schwieriger werde, genügend geeignete Fachkräfte für die Aufsicht am Beckenrand zu finden.

Rekordverdächtiger Freibad-Besuch

Die Freibäder in Münster sind in diesen Tagen beliebt wie selten. Überhaupt steuern die Freibäder auf einen Rekord-Besuch an Gästen zu, so die Einschätzung von Sportamtsleiter Michael Willnath. Bis einschließlich Montag dieser Woche  zählten die drei städtischen Freibäder Coburg, Hiltrup und Stapelskotten knapp 186. 000 Gäste in der laufenden Saison.

In der ganzen Saison 2017 waren es am Ende nur 195. 000 Menschen. Allein an den Tagen des vergangenen Wochenendes kamen mehr als 21. 000 Besucher in die Freibäder der Stadt. Auch der Verein SV 91 freut sich über Besucherströme in seinem Bad Sudmühle. Hier plümpsten bisher 15 .339 Menschen. Am heutigen Mittwoch lädt der Verein zum Mondschein-Schwimmen bis Mitternacht ein. 

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