Nach Testsieg in TV-Sendung
Besucheransturm: Freibad Hiltrup musste Einlasstopp verhängen

Münster-Hiltrup -

Ein Testsieg und die Folgen: Am vergangenen Freitagnachmittag musste das Hiltruper Freibad sogar einen Einlassstopp verhängen.

Dienstag, 31.07.2018, 01:00 Uhr
Badleiter Dominic Geiss (v.l.), Bezirksleiterin Daniela Vöge, Marvin Sigel, Bezirksleiter Peter Stöhr, Fachstellenleiter Winfried Reher, Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt, Bezirksverwaltungsleiter Dieter Tüns, Stadtdezernentin Cornelia Wilkens und Sportamtsleiter Michael Willnath.
Badleiter Dominic Geiss (v.l.), Bezirksleiterin Daniela Vöge, Marvin Sigel, Bezirksleiter Peter Stöhr, Fachstellenleiter Winfried Reher, Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt, Bezirksverwaltungsleiter Dieter Tüns, Stadtdezernentin Cornelia Wilkens und Sportamtsleiter Michael Willnath. Foto: mlü

Der WDR hatte das Bad zum Besten im ganzen Bundesland gekürt . Mehr als 4900 Menschen wollten sich daraufhin selbst einen Eindruck verschaffen. „Irgendwann war die Sicherheit nicht mehr zu gewährleisten“, so ein Mitarbeiter des Hiltruper Freibads. Das Personal zog die Notbremse und ließ niemanden mehr zusätzlich hinein. „Sonst wären es am Freitag sicherlich noch 6000 Menschen geworden.“

Das Sportamt der Stadt Münster stellt bereits einen neuen Besucherrekord in Aussicht. Ohne zusätzliches Personal wird die Stadt Münster dieses Andrangs nicht mehr Herr. Und so nutzte der Leiter des städtischen Sportamtes Michael Willnath einen Pressetermin am Montagmorgen mit dem Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt für einen besonderen Aufruf: „Vielleicht motiviert diese Auszeichnung ja dazu, in so einem erfolgreichen Team mitarbeiten zu wollen.“

Personalmangel und Lob

Zumindest einen Vorteil hatte der Personalmangel am Montagmorgen: Die Angestellten mussten die von Bezirksbürgermeister Schmidt mitgebrachten Geschenke nicht mit so vielen Leuten teilen. „Diese Auszeichnung hat uns alle sehr gefreut und ist ein wunderbares Aushängeschild für Hiltrup, deswegen habe ich mich erkundigt und ihnen Süßigkeiten und Malzbier mitgebracht“, so Schmidt.

Badleiter Dominic Geiss bedankte sich herzlich für die Geschenke und die lobenden Worte. „Das zeigt uns, dass wir in vielen Bereichen fachlich schon sehr gut aufgestellt sind.“ Stadtdezernentin Cornelia Wilkens gratulierte ebenfalls persönlich: „Wir kriegen in der Stadtverwaltung häufig nur die Beschwerden mit, aber ich kenne das zweitplatzierte Freibad aus eigener Anschauung und finde, Hiltrup hat diesen ersten Platz wirklich verdient.“

Konstant gute Besucherzahlen 

Seit der Neueröffnung im Frühjahr 2008 wird das Becken mit Solarenergie beheizt. Besonders von Dauergästen ist seitdem zu hören, dass die Wassertemperatur an vielen Tagen und besonders morgens viel zu kalt sei. Mehrfach wurde eine zusätzliche Beckenabdeckung, ein Fernwärmeanschluss oder eine größere Solaranlage diskutiert.

Dank anhaltend guter Besucherzahlen wurde davon allerdings bislang nichts umgesetzt. „Zur Zeit haben wir auch eher damit zu kämpfen, dass das Wasser nicht zu warm wird“, erläutert Geiss. Der Vorteil der Solaranlage sei, dass man in solchen Zeiten mit ihr auch kühlen könne.

Ein ganz anderes Problem mit zu heißem Wasser wurde kürzlich behoben: Die Duschen sollten nach einer Reparatur wieder eine erträgliche Temperatur haben.

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