Friseur «Schnittpunkt» spendet Erlöse
Haare schneiden für den guten Zweck

münster -

Die Aktion hat sich gelohnt: Ulrike Hanewinkel und ihr Team zählten zum Abschluss des Benefizfrisierens rund 2400 Euro. Über das Geld freut sich der Förderverein Palliativmedizin Raphaelsklinik.

Mittwoch, 08.08.2018, 08:30 Uhr
Der Erlös eines Tages im Friseurgeschäft Schnittpunkt, Hammer Straße 67, geht an den Förderverein Palliativmedizin. Inhaberin Ulrike Hanewinkel und Tochter Anna mit Gaby Marbach (M.), erste Vorsitzende des Fördervereins Palliativmedizin.
Der Erlös eines Tages im Friseurgeschäft Schnittpunkt, Hammer Straße 67, geht an den Förderverein Palliativmedizin. Inhaberin Ulrike Hanewinkel und Tochter Anna mit Gaby Marbach (M.), erste Vorsitzende des Fördervereins Palliativmedizin. Foto: Arndt Zinkant

Morgens um zehn ist das Friseurgeschäft „Schnittpunkt“ an der Hammer Straße bereits voll; einige Kundinnen mussten auf den Nachmittag vertröstet werden. Das hat seinen Grund: An diesem Tag lässt jede Kundin oder jeder Kunde sein Haar für einen guten Zweck – die Erlöse des Tages gehen an den Förderverein Palliativmedizin Raphaelsklinik e.V..

Und der ist auf Spenden angewiesen. Etwa 20 Prozent des zur Verfügung stehenden Geldes kommen aus Spenden, sagt Gaby Marbach, die erste Vorsitzende des Fördervereins. Aktuell steht ein Umbau ins Haus, es muss Musik- oder Kunsttherapie organisiert werden. Insgesamt gehe es vor allem um die Wohlfühl-Atmosphäre auf der Station. Das Wort „Palliativ“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich „mit einem Mantel umhüllen“. Es meint hier die Betreuung von Patienten, deren Lebenserwartung durch eine stark fortgeschrittene Erkrankung begrenzt ist.

Spendenaufkommen von 2400 Euro

Gaby Marbach, früher Pharmareferentin, engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich und hat vor kurzem - passend zur aktuellen Hitzesituation – Ventilatoren durch Spenden organisiert.

Da sie selber auch seit drei Jahren Kundin im Salon Schnittpunkt ist, konnte sie die Inhaberin Ulrike Hanewinkel für ihre Idee begeistern. Gemeinsam mit Tochter Anna, die das Geschäft in Kürze übernehmen soll, freute sie sich am Ende über rund 2400 Euro, Zusatzspenden inklusive. Eine ältere Dame wartet geduldig, bis sie an die Reihe kommt. „Ich habe mir wegen des guten Zwecks extra diesen besonderen Tag freigehalten“, sagt die Kundin lächelnd.

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