Fr., 10.08.2018

400 Kinder pro Tag in der Abenteuerstadt Atlantis schließt seine Pforten

Krönender Abschluss der diesjährigen Abenteuerstadt Atlantis im Wienburgpark waren am Freitag die Aufführungen der Gruppen.

Krönender Abschluss der diesjährigen Abenteuerstadt Atlantis im Wienburgpark waren am Freitag die Aufführungen der Gruppen. Foto: Ahlke

Münster - 

Drei Wochen lang sorgte die Abenteuerstadt für Spiel und Spaß in den Sommerferien. Am Freitag wurde Abschied gefeiert.

Von Luisa Hohenbrink

Drei Wochen lang wurde die Abenteuerstadt Atlantis im Wienburgpark zum Leben erweckt. Als krönender Abschluss fand am Freitag die Abschlussvorführung statt.

Auch in diesem Jahr war die Resonanz für das Kinderferienprogramm, diesmal mit dem Motto „Dschungel“, groß. 400 bis 450 Kinder kamen pro Tag in der ersten Woche. Neben den täglichen Angeboten wie Basteln, Kettcar fahren und Hüpfburg, gab es auch in diesem Jahr wieder viele Attraktionen. So der Besuch des deutschen Amateur-Radio-Clubs Münster und Umgebung, der den Kindern zeigte, wie man Kontakt zu anderen Funkern aufnimmt.

Die Hitze machte sich aber auch in der Kinderstadt bemerkbar. Laut Andreas Garske, dem Leiter des Ferienprogramms, sei die Anzahl der Kinder auf etwa 300 pro Tag gesunken. „Das Motto Wüste hätte besser gepasst“, bemerkte er schmunzelnd. Der beliebte Kletterturm musste zwischenzeitlich sogar geschlossen werden. „Die Griffe waren zu heiß“, so Garske. So etwas habe er in den vielen Jahren, in denen er Atlantis leitete, noch nie erlebt. Da konnte nur einer helfen: die Feuerwehr. Gleich zwei Mal rückten sie an, um mit Wasserschläuchen Atlantis unter Wasser zu setzten.

Die drei Wochen Ferienprogramm in der Abenteuerstadt endeten mit einer Abschlussvorführung aller vier Gruppen und dessen Teamern.

Die „Kingurus“, namensgetreu als Kängurus verkleidet, das Team „Tukan“, die „Giftfrösche“ und die „SkunX“ führten ihre Tanz-Choreografien auf. Als großes Finale tanzten die Betreuer ihren Lieblings-Atlantistanz, bei dem auch die Kinder nicht auf ihren Stühlen sitzen blieben und mitmachten.

Das viele Tanzen und die kleinen Partys gefallen der 14-jährigen Emily besonders gut. „Seit ich neun Jahre alt bin komme ich jedes Jahr zu Atlantis“. Da stimmt Lilly ihr zu. Sie sei zwar erst vor zwei Tagen das erste Mal hergekommen, aber Tanzen und Klettern haben ihr besonders viel Spaß gemacht. Teamerin Lisa erinnert sich gerne an die Beachparty zurück. „Da gab es eine Schlammbowle.“ Sie ist zum ersten Mal als Teamerin dabei.

Am Ende waren sich alle einig: Atlantis war wieder ein Erfolg. Nach einem letzten Tanz ging es ans Aufräumen, Abbauen und Abschied nehmen, bevor die Abenteuerstadt wieder versank. Aber auch im nächsten Jahr wird die Kinderstadt im Wienburgpark wieder in den Sommerferien für drei Wochen zu neuem Leben erweckt.



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