Aus Sinn-Leffers wird Sinn
Modehaus sucht größere Fläche

Münster -

Das Modehaus Sinn-Leffers firmiert jetzt unter dem Namen Sinn. Mit dem neuen Logo präsentiert sich jetzt auch die Filiale an der Voßgasse. Diese Fläche wurde 2016 seit dem Weggang von der Salzstraße angemietet. Sinn sucht seitdem immer noch einen größeren Standort innerhalb der Stadt Münster.

Dienstag, 14.08.2018, 20:00 Uhr
Das Modehaus Sinn fühlt sich an der Voßgasse wohl, sucht aber trotzdem eine größere Fläche: Geschäftsführerin Susanne C. Straus (l.) und Filialleiterin Iris Lenters vor dem neuen Logo.
Das Modehaus Sinn fühlt sich an der Voßgasse wohl, sucht aber trotzdem eine größere Fläche: Geschäftsführerin Susanne C. Straus (l.) und Filialleiterin Iris Lenters vor dem neuen Logo. Foto: gh

„Der neue Auftritt macht Sinn“, darin sind sich Filialleiterin Iris Lenters und Susanne C. Straus aus der Geschäftsführung des Modeunternehmens in Hagen einig. Das erklärt auch das neue Logo an der Tür des Modehauses an der Voßgasse 3 in Münster.

Die Sinn-Leffers GmbH hat den Namen des Unternehmens auf Sinn geändert. Genauso wie in den Anfängen der 1850 gegründeten Warenhauskette Sinn. Jetzt wird diese Veränderung mit einem neuen Schriftzug über dem Eingang in der münsterischen Filiale sichtbar.

Das neue Markenzeichen ist ein Baustein einer neuen Strategie, die seit 2016 umgesetzt wird, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Filialleiterin Iris Lenters und Geschäftsführerin Susanne C. Straus betonen, dass sich der neue Auftritt nicht nur optisch für die Kunden auswirken wird, auch das Sortiment werde überarbeitet.

Auslaufmodell: Herrenmode

Sehr viel mehr Mode lässt sich derzeit auf der von der Volksbank angemieteten Verkaufsfläche an der Voßgasse aber nicht unterbringen. Als Sinn-Leffers seinen Standort Salzstraße Anfang des Jahres 2016 verlassen musste, zog der Textiler auf die Ausweichfläche um. Das Sortiment wurde aus Platzgründen reduziert. Die Herrenmode fiel aus dem Programm.

Zudem stand fest, dass Sinn-Leffers nicht mehr an die Salzstraße zurückkehren wird. Das Modehaus sucht seitdem in Münster nach einer größeren Verkaufsfläche. Ein passender Standort in der münsterischen Innenstadt steht auf der Wunschliste des Textilanbieters, der derzeit mit knapp 1000 Quadratmetern auskommen muss. Optimal wären Damen- und Herrentextilien sowie ein umfangreiches Wäscheangebot unter einem Dach, heißt es im Unternehmen. Sinn sucht darum weiter und möchte den Standort Münster mit zehn Beschäftigten auf keinen Fall aufgeben.

Sinn beschäftigt rund 1300 Mitarbeiter

Das Modeunternehmen insgesamt hat inzwischen zahlreiche Veränderungen erlebt – nicht nur in Münster. Zur Erinnerung: 1997 fusionierten die Modehäuser Sinn und Leffers. Von 2001 bis 2005 gehörte das Unternehmen zum Essener Karstadt-Quelle-Konzern, bis es von der Deutschen Industrie Holding (DIH) übernommen wurde.

2012 erwarb die Familie Wöhrl alle Anteile an Sinn-Leffers. Zwischen September 2016 und Ende Juli 2017, als die Insolvenz durch das Gericht in Hagen aufgehoben wurde, wurde Sinn-Leffers im Rahmen einer Insolvenz in Eigenverwaltung wieder zukunftsfähig gemacht.

Seit August 2017 ist Sinn-Leffers mit der Unternehmenszentrale in Hagen sowie 20 Häusern bundesweit aktiv. Aktuell beschäftigt Sinn rund 1300 Mitarbeiter. Anfang September eröffnet Sinn ein weiteres Haus in Recklinghausen, das ebenfalls die münsterische Filialleiterin Iris Lenters leiten wird.

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