Nach dem Fischsterben im Aasee
SPD will „rigorose Aufklärung“

Münster -

Im Zusammenhang mit der ökologischen Katastrophe im Aasee hat die SPD dem Umweltdezernenten Matthias Peck einen Fragenkatalog vorgelegt.

Freitag, 17.08.2018, 16:28 Uhr aktualisiert: 17.08.2018, 16:36 Uhr
Nach dem Fischsterben im Aasee: SPD will „rigorose Aufklärung“
Foto: Oliver Werner

Nach dem dramatischen Fischsterben im Aasee erhöht Münsters SPD den Druck auf den Umweltdezernenten Matthias Peck (Grüne). Die SPD-Ratsfrau Hedwig Liekefedt fordert in einer Pressemitteilung eine „rigorose Aufklärung“ von ihm.

Konkret haben Liekefedt und der SPD-Fraktionschef Dr. Michael Jung einen sechs Punkte umfassenden Fragenkatalog vorgelegt. Darin wird zum Beispiel auch eine breit in der Öffentlichkeit diskutierte Frage gestellt: „Warum hat die Stadtverwaltung nicht früher Maßnahmen eingeleitet, um den Sauerstoffgehalt des Aasees kurzfristig zu erhöhen?“

Patient Aasee auf dem Weg der Genesung

Fischsterben im Aasee

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  • Fischsterben im Aasee Foto: Matthias Ahlke
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  • Fischsterben im Aasee Foto: Matthias Ahlke
  • Fischsterben im Aasee Foto: Matthias Ahlke
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An anderer Stelle wirft die SPD eine Frage auf, die in der politischen Beratung durchaus an Bedeutung gewinnen könnte. Im Masterplan Aasee sei 2011 beschlossen worden, so die SPD, „Einträge aus den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen zu verhindern“. Die SPD will wissen, was aus diesem Beschluss geworden ist.

Unterdessen teilt die Stadt mit, dass der „Patient Aasee weiter auf dem Weg der Genesung“ sei: „Sein Sauerstoffgehalt pendelt sich bei soliden Werten von 13 bis 15 Milligramm pro Liter ein und ist damit wieder in einem guten Zustand“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Temperatur sei weiter gesunken.

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