Restaurant mit Rundumblick
Sanierung des Stadthauses 1 bis 2021 abgeschlossen

Münster -

Die Sanierung des Stadthauses 1 geht voran. Die ersten Büros sind wieder bezogen. Jetzt ist das Hochhaus der zentralen Verwaltung an der Reihe. Spannend ist der Ausbau des Restaurants in den oberen Etagen.

Samstag, 18.08.2018, 11:00 Uhr aktualisiert: 18.08.2018, 23:29 Uhr
Projektleiter Siegfried Methner ist mit der bisherigen Sanierung des Stadthauses 1 zufrieden. Viel Abstimmung verlangt das neue Restaurant im Hochhaus, das sich momentan noch im Rohbau präsentiert.
Projektleiter Siegfried Methner ist mit der bisherigen Sanierung des Stadthauses 1 zufrieden. Viel Abstimmung verlangt das neue Restaurant im Hochhaus, das sich momentan noch im Rohbau präsentiert.

Die Generalüberholung des Stadthauses 1 in Münster läuft. Im Jahr 2021 soll die Maßnahme beendet sein, die sich vom Keller bis zum Dach, von der Tiefgarage bis zum Brunnen im Rathausinnenhof zieht, sagt Siegfried Methner. Nur an der Hülle der Gebäude, so der Projektleiter, passiert jetzt nichts, denn deren Sanierung liegt erst gut zehn Jahre zurück. Spannend ist momentan der Ausbau der Restaurant-Etagen im Hochhaus der Verwaltung an der Heinrich-Brüning-Straße. Hier möchten die Alexianer als Betreiber die Gastronomie „1648“ eröffnen.

Architekt Siegfried Meth­ner arbeitet seit 26 Jahren für die Stadt. Er habe Schulen und Kitas gebaut und saniert und sich auch um die Halle Münsterland gekümmert, aber die Innensanierung der Verwaltungszentrale, die er als Projektleiter betreut, sei eine Nummer für sich. Alles in allem, schätzt der Mitarbeiter aus dem Amt für Immobilienmanagement, werde er rund sieben Jahre mit der Verwaltungszentrale zu tun haben.

Sanierung des Stadthauses 1

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  • Die Sanierung des Stadthauses 1 soll bis zum Jahr 2021 abgeschlossen sein. Dazu gehört auch ein öffentliches Restaurant, das in der bisherigen Kantine der Verwaltungszentrale entsteht. Foto: gh
  • Die Sanierung des Stadthauses 1 soll bis zum Jahr 2021 abgeschlossen sein. Dazu gehört auch ein öffentliches Restaurant, das in der bisherigen Kantine der Verwaltungszentrale entsteht. Foto: gh
  • Die Sanierung des Stadthauses 1 soll bis zum Jahr 2021 abgeschlossen sein. Dazu gehört auch ein öffentliches Restaurant, das in der bisherigen Kantine der Verwaltungszentrale entsteht. Foto: gh
  • Die Sanierung des Stadthauses 1 soll bis zum Jahr 2021 abgeschlossen sein. Dazu gehört auch ein öffentliches Restaurant, das in der bisherigen Kantine der Verwaltungszentrale entsteht. Foto: gh
  • Die Sanierung des Stadthauses 1 soll bis zum Jahr 2021 abgeschlossen sein. Dazu gehört auch ein öffentliches Restaurant, das in der bisherigen Kantine der Verwaltungszentrale entsteht. Foto: gh
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  • Die Sanierung des Stadthauses 1 soll bis zum Jahr 2021 abgeschlossen sein. Dazu gehört auch ein öffentliches Restaurant, das in der bisherigen Kantine der Verwaltungszentrale entsteht. Foto: gh

Die Arbeiten gehen voran, obschon auch die Stadt die vollen Terminpläne der Handwerker spüre. „Da kommen nicht fünf Maler, sondern nur einer“, beschreibt Methner die Situation. Der erste Bürotrakt zwischen Rathausinnenhof und Syndikatplatz ist dennoch zeitgerecht fertiggestellt. Die Büros sind wieder bezogen.

Stadthaus 1 seit März 2017 unter Denkmalschutz

Überraschend tauchte dabei eine zweite „Beamtenlaufbahn“ auf. Als solche wird eine „Brücke“ zwischen Stadtweinhaus und Stadthaus bezeichnet. Bisher gab es nur eine Verbindung, die zweite Brücke wurde jahrelang als Lager genutzt.

Höhenverstellbare Schreib­tische sind im sanierten Bürotrakt Standard – wie künftig im gesamten Stadthaus 1. Wenn jemand umzieht, freut sich Methner, dann müsse er nur seinen Stuhl und einen Rollcontainer mitnehmen. Graue Linoleumböden werden in allen Büros verlegt, der Solnhofener Naturstein in allen Fluren bleibt erhalten. Alle Veränderungen müs­sen abgesprochen werden, darauf drängen die Denkmalschützer. „Das Stadthaus 1 steht seit März 2017 unter Denkmalschutz“, erklärt Methner.

Rund vier Millionen Euro verschlang der erste Bauabschnitt im vergangenen Jahr. Sieben Millionen Euro investiert die Stadt zurzeit in das „Hochhaus“ der zentralen Verwaltung.

Restaurant mit Blick über Münster

Highlight ist ein Restaurant, das in der elften und zwölften Etage mit Blick über Münster entsteht. Betreiberin des inte­grativen Betriebes mit 180 Plätzen wird die Alexianer GmbH sein. Neben einem Angebot tagsüber für Verwaltungsmitarbeiter soll das Restaurant abends für alle Gäste öffnen. Der Zugang erfolgt über die Heinrich-Brüning-Straße. Demzufolge wird der Aufgang neu geregelt.

Diskutiert werde noch über eine schon vorhandene Galerie in der ehemaligen Stadthaus-Kantine. Für den Arbeitsschutz ist das denkmalgeschützte Geländer zu niedrig, so Meth­ner. Geklärt scheint das Lüftungsthema. Während die fetthaltige Luft aus der neuen Küche über das Dach des Stadthauses abgeführt werden soll, wird die Lüftung für das Lokal von unten hochgepumpt. Er hätte gerne die gesamte Technik auf dem Dach gesehen, so Methner, doch das Lüftungspaket sei dafür zu riesig gewesen.

Immer neue Überraschungen tauchen auf

Bis auf den tollen Ausblick über Münster ist aber momentan in den oberen Etagen nur ein Rohbau zu sehen. Mitten drin klafft ein riesiges Loch, das sich zu Beginn der Sanierung noch von der zwölften Etage bis in den Keller des Hochhauses zog. „Ein Kaminschacht für die alte Koksheizung“, erklärt Siegfried Methner. „Solche Überraschungen tauchen immer wieder auf.“ Der alte Schacht wurde jetzt in jeder Etage verfüllt und schafft zusätzliche Räume, freut sich der Projektleiter.

Nach dem Hochhaus soll im kommenden Jahr das sechsgeschossige Nachbargebäude in Angriff genommen werden. Was unter anderem für das Bürgerservicezentrum, für Stadtlupe und für den Münster Souvenirshop mit Umzügen verbunden sein wird. Noch sportlicher, so der Experte, dürfte die Baumaßnahme an der Klemensstraße sein.

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