Christopher Street Day 2018
1200 demonstrieren für Toleranz

Münster -

Viel erreicht sei für Menschen, die eine andere geschlechtliche Orientierung und Identität leben – das war eine der wichtigsten Botschaften der Feier zum Christopher Street Day (CSD) am Samstag in Münster. 

Sonntag, 26.08.2018, 15:47 Uhr aktualisiert: 26.08.2018, 18:24 Uhr
Für Vielfalt und Toleranz wird am heutigen Samstag, 25.08.2018, in Münster beim CSD demonstriert.
Für Vielfalt und Toleranz wird am heutigen Samstag, 25.08.2018, in Münster beim CSD demonstriert. Foto: Oliver Werner

In einem lautstarken, von Trommelgruppen und DJ-Musik begleiteten Demonstrationszug machten ab dem Vormittag laut Schätzungen etwa 1200 Teilnehmer in der Innenstadt auf ihre gemeinsamen Anliegen aufmerksam.

„Was wir hier machen, ist für uns eine Selbstverständlichkeit. In manchen Ländern ist es ein Verbrechen“, sagte Andreas Sahner aus dem Vorstand des CSD Münster. Der Verein hatte den Tag unter dem Motto „Happy pride – everywhere?“ („Fröhlicher Stolz – überall?“) organisiert.

Christopher Street Day 2018

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  • Am heutigen Samstag, 25.08.2018, findet der Christopher Street Day in Münster statt.

    Foto: Oliver Werner
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Mit der diesjährigen Losung sollte der Blick auf Nationen gerichtet werden, in denen zum Beispiel schwule, lesbische, bisexuelle oder transsexuelle Menschen für ihre Orientierung bestraft würden, hieß es von Seiten der Veranstalter.

Getragen wurden die Demonstration sowie eine Feier später am Aasee mit Info-Ständen und DJ-Bühne auch von der Fachstelle für Sexualität und Gesundheit, dem Schwulenreferat des AStA und Livas, einem Verein für lesbische, bisexuelle und transidente Mädchen und Frauen.

An der Parade in Münsters Innenstadt beteiligten sich auch Initiativen aus Köln, Düsseldorf, dem Ruhrgebiet und Bielefeld.

Felix Schäper von der Initiative „TransIdent“ erklärte  auf der Stubengasse, was Begriffe wie „trans“ oder „inter“ aussagen sollen: „Transidente Menschen haben ein anderes Kopfgeschlecht als es das körperliche vorgibt“, sagte er. Sie fühlten sich dem anderen Geschlecht zugehörig. „Intersexuelle“ hätten Merkmale beider Geschlechter. Schäper warb in diesem Zusammenhang für gesellschaftliche Akzeptanz und Toleranz.

Trotz der „Ehe für alle“ und der „Dritten Option“ bei der Geschlechtsangabe müsse weiter für mehr Rechte und gesellschaftliche Teilhabe gekämpft werden, betonten weitere Redner im Rahmen des Christopher Street Day.

Der bunte Tag in der Innenstadt sollte mit einer abendlichen CSD-Party im Jovel seinen Abschluss finden. 

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