3500 Besucher beim Familien-Umweltfest
Nachhaltig und unterhaltsam

Münster -

So kann man sich das Leben gefallen lassen: Ein Stück frischer Pflaumenkuchen, dazu ein bisschen Musik, das Gackern der Hühner im Hintergrund und eine Tasse Kaffee. Das dachten sich wohl auch die rund 3500 Besucher des 11. münsterischen Familien-Umweltfestes auf dem Naturland-Hof Lütke Jüdefeld an der Gasselstiege.

Montag, 03.09.2018, 11:00 Uhr aktualisiert: 04.09.2018, 13:14 Uhr
An einem der vielen Stände rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit beim Familien-Umweltfest auf dem Naturland-Hof Lütke Jüdefeld Nistkästen gebaut werden.
An einem der vielen Stände rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit beim Familien-Umweltfest auf dem Naturland-Hof Lütke Jüdefeld Nistkästen gebaut werden. Foto: cro

Damit die Gäste sich umfassend mit allen Themen rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit informieren konnten, waren viele Vereine und Institutionen mit einem Stand vertreten. So zeigten rund 35 Initiativen und Organisationen alles zwischen dem Schutz von Kaninchen über die Fahrradrouten des Münsterlandes bis zum Bau von Nistkästen. Diese durften kleine Bastler anschließend mit nach Hause nehmen – auch wenn meist Papa die Arbeit mit dem Hammer übernommen hatte.

„In erster Linie organisiert das Fest nun schon zum elften Mal der Nabu”, so Wolfram Goldbeck vom Grünflächenamt. Die Stadt unterstütze nur. Ein besonderer Dank gebühre zudem Josef Lütke Jüdefeld: „Denn er stellt seinen Hof zur Verfügung.” Das sei ein echter Glücksgriff. „Der Hof ist sehr stadtnah, sodass auch junge Familien schnell in die Natur kommen können.“ Auch wenn Münster noch immer sehr von der Landwirtschaft umgeben sei, habe er schon erlebt, dass Kinder aus dem Kreuzviertel nicht mehr wussten, wie sich Dreck unter den Fingernägeln anfühlt.

Doch nicht nur der Umweltschutz stand auf der Tagesordnung. Ein Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie versüßte den Ausflug. So beteiligten sich unter anderem das Zirkustheater „StandArt“, Sängerin Viktora Weronika, die Bachpaten, das Bündnis gegen Depression und der Allgemeine Deutsche Fahrradclub ADFC am Umweltfest. „Wir müssen immer wieder den Gedanken der Nachhaltigkeit stärken, denn der geht auch in der aufgeklärten Gesellschaft verloren”, so Norbert Menke vom Nabu. Dafür eigne sich so ein Fest ganz wunderbar.

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