Di., 04.09.2018

Tretbootrennen bringt Kinderkrebshilfe 16 700 Euro ein Trampeln und rudern zur „Aasee-Belüftung“

Sogar die Arme setzten die Tretboot-Teams ein. Von dem großen Einsatz profitierte die Kinderkrebshilfe.

Sogar die Arme setzten die Tretboot-Teams ein. Von dem großen Einsatz profitierte die Kinderkrebshilfe. Foto: Maria Conlan

Münster - 

Strahlende Gesichter gab es am Sonntagvormittag bei den 96 Tretbootfahrern, den sieben Personen vom Organisationsteam, den Gewinnern der Tombola, der sechsjährigen Losfee Hanna und den Tretbootfans. Auch das geniale Wetter hatte Anteil an der Superstimmung beim Tretbootrennen mit 22 angetretenen Teams. Ob Firmen oder Privatpersonen, alle waren hoch motiviert und setzten sich sportlich ein. Sie trampelten und ruderten mit den Armen für den guten Zweck. Anette Blomberg, stellvertretende Vorsitzende der Kinderkrebshilfe, freute sich Sonntagmittag den Scheck von 16 700 Euro entgegennehmen zu können, darunter Einnahmen durch die Startgelder, die Tombola und großzügige Einzelspender.

Von Maria Conlan

Mit dem Geld werden Zusatzleistungen bezahlt, die über die medizinische Versorgung hinausgehen und krebskranken Kindern helfen, den Klinikalltag für Momente zu vergessen, betonte Dr. Claudia Rössig, für die in der Uniklink die Arbeit des Fördervereins täglich sichtbar ist. „Jeder Euro landet an der richtigen Stelle“, bestätigte die Ärztin. Johannes Branderhorst engagiert sich ehrenamtlich seit 27 Jahren für den Verein und organisiert dieses Rennen, das ursprünglich als einmalige Veranstaltung geplant war.

Fotostrecke: Feuchtes Vergnügen

Dank des großen Zuspruchs fand es nun bereits zum siebten Mal statt, dank auch der vielen Sponsoren, wie zum Beispiel der Segelschule Overschmidt, die kostenlos die Tretboote zur Verfügung stellte.

Sieben Rennen mussten die Teams durchlaufen. Jochen Temme moderierte die Veranstaltung und motivierte die Teams: „Wir müssen den Aasee belüften.“ Zum zweiten Mal dabei waren „Die Vier von der Piusallee“, sie hatten sich mit Radlertrinken vorbereitet und hofften drauf, dass die anderen Teams sie unterschätzten. Team „Stressfrei“ war wegen des Spaßes und des guten Zwecks angetreten, und beim LVM-Team hieß es ganz selbstbewusst: „Wir treten nicht an, um zu verlieren.“ Immerhin schafften erreichte es den dritten Platz vor den „Sport Place Member“ und hinter den „Ems Haien“ sowie den Gewinnern des Tages: „Sport Place Trainer“. 



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