90 Jahre Wohn- und Stadtbau
Fest für die Jugendstiftung

Münster -

Das städtische Wohnungsunternehmen Wohn- und Stadtbau hat seinen 90. Geburtstag gefeiert. Von den Aktionen profitiert die Jugendstiftung des Unternehmens, die seit 15 Jahren existiert.

Montag, 03.09.2018, 15:30 Uhr aktualisiert: 04.09.2018, 13:14 Uhr
Auch das „Junge Theater Cactus“ beteiligte sich an der Geburtstagsfeier der Jugendstiftung der Wohn- und Stadtbau, die vor genau 15 Jahren anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Wohn- und Stadtbau gegründet wurde.
Auch das „Junge Theater Cactus“ beteiligte sich an der Geburtstagsfeier der Jugendstiftung der Wohn- und Stadtbau, die vor genau 15 Jahren anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Wohn- und Stadtbau gegründet wurde. Foto: George Sommer

Es gab gleich doppelten Grund zum Feiern: Nicht nur die Jugendstiftung der Wohn- und Stadtbau wird in diesem Jahr 15 Jahre alt, sondern auch die Wohn- und Stadtbau selbst feiert ihren 90. Geburtstag in diesem Jahr. Um so einen Doppelgeburtstag gebührend zu begehen, hatten die Organisatoren zum Sommerfest zu Gunsten der Jugendstiftung eingeladen.

„Zum 75. Geburtstag der Wohn- und Stadtbau wurde unsere Stiftung gegründet, die jedes Jahr Projekte der Jugendhilfe fördert”, so Geschäftsführer Dr. Christian Jaeger. Einmal im Jahr entscheide ein Kuratorium über die Vorschläge, die an die Stiftung herangetragen wurden. „Da sind teilweise wirklich tolle Sachen dabei: Allein in 2018 wurden insgesamt 14 Projekte gefördert.” Dazu gehören unter anderem die Kinderneurologie-Hilfe Münster, die Musikvereinigung Kinderhaus und das Sportangebot des Jugendtreffs des Roten Kreuzes in Coerde. „Dabei ist es uns besonders wichtig, dass wir den Kindern etwas ermöglichen, was das Elternhaus sonst einfach nicht stemmen könnte”, so Jaeger.

Auch Stadtdirektor Thomas Paal, zweiter Vorsitzender der Stiftung, bestätigte die Bedeutung der Stiftung: „Wir haben in Münster zwischen 8000 und 10 000 Kinder, die auf Unterstützung angewiesen sind.”

Doch solche Zahlen sollten nicht im Mittelpunkt des Familienfestes stehen: Während die Besucher bereits vor dem Haus an der Steinfurter Straße verköstigt wurden, durften die Gäste auch einmal einen Blick in die Räume werfen, in denen sonst gearbeitet wird. Zudem eröffnete das Eichendorff-Orchester und die Tanz- und Theatergruppe Cactus die Veranstaltung. Die Gärtner des Unternehmens stellten das Baumkataster vor. „Wir haben einen Überblick über jeden Baum und die Arbeiten, die da jeweils anstehen”, so Jaeger. Die Besucher konnten sich daran versuchen, Bäume zu erraten, die von den Gärtnern gepflanzt wurden. Auf den Nachwuchs warteten eine Hüpfburg und Popcorn, auf die Erwachsenen eine Cafeteria mit Kuchen zu Gunsten der Jugendstiftung. „Aber auch wenn unsere Arbeit wirklich gut ankommt, sind wir leider noch nicht so weit, dass wir die Arbeit einstellen können”, so Jaeger und Paal.

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