Mi., 05.09.2018

St.-Rochus-Hospital in Telgte und FH Münster Bundesweit neuartiger Studiengang

Die FH Münster und das Peplau-Kolleg am St.-Rochus-Hospital entwickeln gemeinsam den Studiengang Psychiatrische Pflege/Psychische Gesundheit. Zur Vertragsunterzeichnung trafen sich Dr. Klaus Goedereis, Vorstandsvorsitzender der St. Franziskus-Stiftung Münster, FH-Präsidentin Ute von Lojewski sowie (stehend v.l.) Matthias Schulte, Klaus Peter Michel und Geschäftsführer Volker Hövelmann vom Rochus-Hospital Fachbereichsdekan Prof. Dr. Rüdiger Ostermann und Prof. Dr. Andrea Zielke-Nadkarni vom Fachbereich Gesundheit.

Die FH Münster und das Peplau-Kolleg am St.-Rochus-Hospital entwickeln gemeinsam den Studiengang Psychiatrische Pflege/Psychische Gesundheit. Zur Vertragsunterzeichnung trafen sich Dr. Klaus Goedereis, Vorstandsvorsitzender der St. Franziskus-Stiftung Münster, FH-Präsidentin Ute von Lojewski sowie (stehend v.l.) Matthias Schulte, Klaus Peter Michel und Geschäftsführer Volker Hövelmann vom Rochus-Hospital Fachbereichsdekan Prof. Dr. Rüdiger Ostermann und Prof. Dr. Andrea Zielke-Nadkarni vom Fachbereich Gesundheit. Foto: Rochus-Hospital

Telgte - 

Einen bundesweit neuartigen Studiengang planen die Fachhochschule Münster und das Peplau-Kolleg am St.-Rochus-Hospital in Telgte: den Bachelorstudiengang Psychiatrische Pflege/Psychische Gesundheit.

Einen bundesweit neuartigen Studiengang planen die Fachhochschule Münster und das Peplau-Kolleg am St.-Rochus-Hospital in Telgte: den Bachelorstudiengang Psychiatrische Pflege/Psychische Gesundheit. Den Vertrag dafür haben die Kooperationspartner nun unterzeichnet.

Der Studiengang am Fachbereich Gesundheit der Fachhochschule Münster integriert die Module der Weiterbildung Fachpflege in der Psychiatrie, die die staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte anbietet.

Mit dem Abschluss erwerben die Absolventen sowohl den Bachelor of Science als auch die staatliche Anerkennung als Fachpflegeperson für Psychiatrie. „Damit haben berufserfahrene Fachkräfte in der Gesundheits- und Krankenpflege die Chance, ihre Kompetenzen zu erhöhen, um komplexe Aufgaben zu übernehmen und die Patientenversorgung zu verbessern – und nicht zuletzt auch ihre Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten zu erweitern“, sagte Dr. Klaus Goedereis, Vorstandsvorsitzender der St.-Franziskus-Stiftung Münster.

„Zu den Aufgaben der Absolventen können die interdisziplinäre Fallsteuerung mit Ärzten genauso gehören wie die Arbeit mit therapeutischen Gruppen“, erklärte Klaus Peter Michel, Leiter des Peplau-Kollegs und Initiator des Studiengangs.

Neue Perspektiven würden sich für die Absolventen als Fachkräfte vor allem in der gemeindenahen Vor- und Nachsorge ergeben – hier wäre der Bedarf besonders groß. Dies sieht auch Prof. Dr. Marcellus Bonato, Initiator des Studiengangs vonseiten der Hochschule, so: „Die Zahl von Patienten mit psychischen Erkrankungen ist den letzten Jahren deutlich gestiegen und die Behandlungsdauer in den psychiatrischen Kliniken verkürzt worden. Der Bedarf an gemeindenahen Versorgungsangeboten ist also enorm gewachsen.“

Mit diesem bundesweit einzigartigen Studiengang, so Klaus Peter Michel, „wollen wir vor allem eine bessere Versorgung des ländlichen Raumes und eine große Praxisorientierung erzielen.“ Das Alleinstellungsmerkmal und Einzigartige sei vor allem die Integration der Weiterbildung, die eine große Praxisorientierung gewährleiste.

Rund 25 Kooperationspartner landesweit aus der psychiatrischen Versorgung sollen die Hochschule und das Peplau-Kolleg unterstützen, um die praxisnahen Ausbildungsanteile zu garantieren.

Starten soll der achtsemestrige berufsbegleitende Studiengang im Sommersemester 2019, die Vorbereitung für die Akkreditierung des Studiengangs läuft bereits.

Weitere Informationen zu dem neuen Studiengang gibt es bei Klaus Peter Michel unter klaus_peter.michel@SRH-Telgte.de und Prof. Dr. Marcellus Bonato unter bonato@fh-muenster.de.



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