Mi., 05.09.2018

Prof. Dr. Martin ausgezeichnet Batterieforscher erhält Bundesverdienstkreuz

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (2.v.l.) überreichte Prof. Dr. Martin Winter (3.v.l.) das Bundesverdienstkreuz.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (2.v.l.) überreichte Prof. Dr. Martin Winter (3.v.l.) das Bundesverdienstkreuz. Foto: WWU

Für seine herausragenden Verdienste im Bereich der Batterieforschung ist der Chemiker Prof. Dr. Martin Winter mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

M ünster. Prof. Dr. Martin Winter, wissenschaftlicher Leiter des Batterieforschungszentrums Meet der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Gründungsdirektor des Helmholtz-Instituts Münster am Forschungszentrums Jülich, hat für seine herausragenden Verdienste im Bereich der Batterieforschung das Bundesverdienstkreuz erster Klasse erhalten. Der Chemiker leiste einen essenziellen Beitrag zum Gelingen der Energie- und Mobilitätswende in Deutschland, heißt es in der Begründung.

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF), überreichte den Orden am Dienstag bei einer feierlichen Zeremonie in Berlin. „Professor Martin Winter hat die Batterieforschung in Deutschland in den letzten Jahren entscheidend geprägt. Es ist nicht zuletzt ihm zu verdanken, dass sie auch im internationalen Vergleich wieder ein so hohes Ansehen gewonnen hat. Martin Winter wird weltweit sowohl in Industrieunternehmen als auch in der Wissenschaft sehr geschätzt“, so die Bundesministerin bei der Übergabe des Bundesverdienstkreuzes.

In diesem Zusammenhang dankte sie zugleich für sein langjähriges Engagement als Sprecher der BMBF-Förderinitiative „Batterie 2020“ und als Vorsitzender des „Beirats Batterieforschung Deutschland“. Winters wissenschaftlicher Fokus liegt auf der Entwicklung neuer Materialien, Komponenten und Zelldesigns für Superkondensatoren, Lithium-Ionen- und Lithium-Metall-Batterien. Auf diesem Gebiet arbeitet und forscht der studierte Chemiker seit mehr als 25 Jahren. Mehr als 150 Forschungsprojekte in den vergangenen zehn Jahren und rund 70 Patente zeigen seinen Erfolg.



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