Fr., 14.09.2018

Rettungsdienste kooperieren im Grenzgebiet der Euregio Schnellere Rettung dank Luftmobilität

 

  Foto: dpa

Münster - 

Rettungsdienste sollen im Grenzgebiet der Euregio dank eines Projekts für „Luftmobilität“ schneller vor Ort sein. Die Städte Enschede und Münster und die Euregio haben jetzt eine Absichtserklärung unter anderem mit Airbus, dem „Nederlands Lucht- en Ruimtevaartcentrum“ und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt unterzeichnet. Die Zusammenarbeit zielt auf die Optimierung der Effektivität der Rettungsdienste im Grenzgebiet mit Hilfe von innovativer „Luftmobilität“.

Die Absichtserklärung ist Teil der „Urban Air Mobility“ (UAM) Initiative des „European Innovation Partnership“ der EU-Kommission. Die Euregio, eine grenzüberschreitende Region rund um Twente und angrenzende Gebiete in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, wird damit die erste Demo-Region innerhalb der UAM-Initiative, in der eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit Wirklichkeit wird, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Absichtserklärung ist der Startschuss für ein Projekt, in dem Enschede und Münster zusammen mit dem deutsch-niederländischen Kommunalverband Euregio untersuchen wollen, auf welche Weise UAM einen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit in der Grenzregion leisten kann. Vorteile neuer Vehikel, wie etwa Drohnen, gegenüber Hubschraubern sind unter anderm schnellere Einsetzbarkeit, niedrigere Kosten und weniger Lärmbelästigung. In einer ersten Phase liegt der Fokus auf Beobachtungs- und Alarmierungsdrohnen, etwa für Verkehrsströme und (Wald-)Brände.



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