„Hand-Werk-Statt“ auf Haus Kump
Schüler schnuppern ganz praktisch in Berufe

Münster -

Schrauben, konstruieren, nähen, streichen, verkabeln, flechten, schweißen, Reifen wechseln – so sah der Stundenplan für die Schüler der Erich-Klausener-Realschule am Dienstag aus. Diese Woche können circa 500 Acht- und Neuntklässler Handwerksberufe kennenlernen.

Dienstag, 18.09.2018, 16:28 Uhr aktualisiert: 18.09.2018, 18:48 Uhr
Organisatoren und Förderer zusammen mit Jugendlichen bei der „Hand-Werk-Statt“ (v.l.): Carsten Haack (Handwerkskammer Münster), Mara, Ranim, Dr. Inga Zeisberg (zdi), Melanie Lohmann (Kreishandwerkerschaft) und Christian König (r.) von der Bundesagentur für Arbeit
Organisatoren und Förderer zusammen mit Jugendlichen bei der „Hand-Werk-Statt“ (v.l.): Carsten Haack (Handwerkskammer Münster), Mara, Ranim, Dr. Inga Zeisberg (zdi), Melanie Lohmann (Kreishandwerkerschaft) und Christian König (r.) von der Bundesagentur für Arbeit Foto: Maria Conlan

Vor Haus Kump ist ein großes Zelt aufgebaut, die Cafeteria wird zum Lehrerzimmer erklärt, auf dem Hof stehen ein Auto und Brückenelemente, unterm Dach geht es weiter mit handwerklichen Angeboten. „Hand-Werk-Statt“ heißt das Programm der Handwerkskammer und der Kreishandwerkerschaft Münster, unterstützt von der Agentur für Arbeit und dem „zdi Zen­trum m3“ der münsterischen Hochschulen. 20 Handwerker und ihre Azubis stellen Berufe vor, haben kleine Stationen errichtet, an denen jeder Schüler selbst aktiv werden kann. Aufgeteilt in Gruppen von bis zu zehn Schülern, geht es für eine halbe Stunde von Station zu Station, ein Baustein praktischer Berufsorientierung, der sichtlich Spaß macht.

„Hand-Werk-Statt“ auf Haus Kump

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  • Organisatoren und Förderer und Jugendliche bei der „Hand-Werk-Statt“ auf Haus Kump. Foto: Maria Conlan
  • Organisatoren und Förderer und Jugendliche bei der „Hand-Werk-Statt“ auf Haus Kump. Foto: Maria Conlan
  • Organisatoren und Förderer und Jugendliche bei der „Hand-Werk-Statt“ auf Haus Kump. Foto: Maria Conlan
  • Organisatoren und Förderer und Jugendliche bei der „Hand-Werk-Statt“ auf Haus Kump. Foto: Maria Conlan
  • Organisatoren und Förderer und Jugendliche bei der „Hand-Werk-Statt“ auf Haus Kump. Foto: Maria Conlan
  • Organisatoren und Förderer und Jugendliche bei der „Hand-Werk-Statt“ auf Haus Kump. Foto: Maria Conlan
  • Organisatoren und Förderer und Jugendliche bei der „Hand-Werk-Statt“ auf Haus Kump. Foto: Maria Conlan
  • Organisatoren und Förderer und Jugendliche bei der „Hand-Werk-Statt“ auf Haus Kump. Foto: Maria Conlan
  • Organisatoren und Förderer und Jugendliche bei der „Hand-Werk-Statt“ auf Haus Kump. Foto: Maria Conlan
  • Organisatoren und Förderer und Jugendliche bei der „Hand-Werk-Statt“ auf Haus Kump. Foto: Maria Conlan
  • Organisatoren und Förderer und Jugendliche bei der „Hand-Werk-Statt“ auf Haus Kump. Foto: Maria Conlan

„Neugier wecken“, möchte Carsten Haack, Abteilungsleiter Nachwuchssicherung der Handwerkskammer Münster, „Kids nicht überreden, sondern überzeugen“ und schnelle Kontakte zu Ausbildungsfirmen schaffen. Dr. Inga Zeisberg, Leiterin zdi-Geschäftsstelle, freut sich, dass dafür Fördergelder bereitgestellt werden können. Christian König von der Bundesagentur für Arbeit lobt, dass die Jugendlichen konkret anfassen können.

Mara und Ranim, beide 14 Jahre alt, haben gerade ein Rad angeschraubt, jetzt gehen sie weiter zur Station Sanitär-Heizung-Klima. Sie schwärmen vom Brückenbauen: „Das war cool.“ Die Mädchen waren schneller als die Jungen – und sie konnten anschließend über die Brücke laufen. „Ich möchte was mit Sport machen“, beschreibt Ranim ihre grobe Berufsrichtung. Doch seit Dienstag weiß sie: Auch beim Brückenbauen ist Sportlichkeit notwendig.

Lehrerin Andrea Rudel ist begeistert: „Sowas können wir sonst nicht leisten als Schule.“ Und auch den Schülern gefällt die „Hand-Werk-Statt“ – so gut, dass sie sogar ihre Pause verkürzen wollen.

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