Vor Ratsentscheidung
Demonstration für freiwillige Aufnahme von Flüchtlingen

Münster -

Unmittelbar vor der Ratsentscheidung über die freiwillige Aufnahme von aus Seenot geretteten Flüchtlingen fand am Mittwoch vor dem Rathaus eine Demonstration statt. Gut 100 Menschen sprachen sich für die zusätzliche Aufnahme aus.

Mittwoch, 19.09.2018, 17:15 Uhr aktualisiert: 19.09.2018, 17:45 Uhr
Unmittelbar vor der Ratsentscheidung über die freiwillige Aufnahme von aus Seenot geretteten Flüchtlingen fand am Mittwoch vor dem Rathaus eine Demonstration statt.
Unmittelbar vor der Ratsentscheidung über die freiwillige Aufnahme von aus Seenot geretteten Flüchtlingen fand am Mittwoch vor dem Rathaus eine Demonstration statt. Foto: Dirk Anger

Sie skandierten unter anderem "Seenotrettung ist kein Verbrechen." Die SPD fordert in einem Ratsantrag: Die Stadt soll ihre Bereitschaft erklären, bis zu 100 aus Seenot gerettete Flüchtlinge freiwillig aufzunehmen. Ein weitergehender Antrag der Partei „Die Linke“ forderte, im Rahmen der Aktion Seebrücke zusätzlich 200 Flüchtlinge aufzunehmen.

CDU und Grüne wollten indes dieser laut SPD  „einmaligen Maßnahme" nicht folgen. „Münster hat sich der Aufnahme von Flüchtlingen nie verweigert. Das gilt auch für die Zukunft. Münster bleibt aufnahmebereit“, heißt es im dem von den Fraktionschef Stefan Weber und Otto Reiners gezeichneten Änderungsantrag.

Der Rat der Stadt Münster erkläre deshalb seine Bereitschaft, weitere Flüchtlinge aufzunehmen, so sie denn der Stadt seitens Bundes-/Landesregierung zugewiesen werden.

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