Mi., 19.09.2018

Gastronom aus Münster vor Gericht Vorwurf: Kassen gezielt manipuliert

 

  Foto: dpa

Münster - 

Die Straftaten, wegen derer ein münsterischer Gastronom seit dem Mittwoch als Angeklagter vor der 22. Großen Strafkammer des Landgerichts steht, liegen schon einige Jahre zurück. Die Anklage wirft dem Betreiber von zwei Restaurants vor, zwischen 2009 und 2011 Steuern in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro hinterzogen zu haben.

Von Karin Völker

Laut Anklage soll der Mann die elektronischen Speicher der von ihm verwendeten Registrierkassen manipuliert haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte von den Tagesumsätzen buchhalterisch nicht gerechtfertigte Stornobuchungen vornahm, ohne dass die Registrierkasse darauf Hinweise enthielt.

In der Regel sei es täglich um Beträge zwischen 1000 und 2000 Euro gegangen. Die Verhandlung wird am 9. Oktober fortgesetzt.



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