Do., 20.09.2018

Mieten steigen um fast sieben Prozent Quadratmeterpreise bis 15 Euro

 

  Foto: Pestel-Institut

Münster - 

Der aktuelle LEG-Wohnungsmarktreport NRW kommt zu dem Schluss, dass in Münster die Mieten und Preise in allen Segmenten gestiegen sind. Der Leerstand sei auf einem Tiefststand. Unter den teuersten NRW-Standorten landete Münster hinter Köln und Düsseldorf auf Platz drei.

Vermieter verlangten im vergangenen Jahr für Wohnungen im Schnitt 9,80 Euro pro Quadratmeter, ein Plus von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für Eigentumswohnungen erhöhten sich die Angebotspreise um 6,5 Prozent auf durchschnittlich 3136 Euro.

Der Markt für Mehrfamilienhäuser scheint leer gefegt. Gut 100 Objekte wurden 2017 in Münster angeboten. Der durchschnittliche Angebotspreis erhöhte sich laut LEG, die in Münster 6125 Wohnungen bewirtschaftet, marginal um 0,9 Prozent auf 2747 Euro. Damit sind Mehrfamilienhäuser in Münster so teuer wie in keiner anderen Stadt in Nordrhein-Westfalen.

Münster auf Platz drei

Für den LEG-Wohnungsmarktreport NRW 2018 wurden die zwölf wichtigsten Wohnungsmärkte Nordrhein-Westfalens untersucht. Der Report wird seit 2010 zum siebten Mal im Auftrag des Wohnungsunternehmens in Kooperation mit dem Immobilien-beratungsunternehmen CBRE durchgeführt. Zwischen April 2017 und März 2018 wurden für Münster dafür fast 7000 Miet- und Kaufpreisangebote erfasst und ausgewertet.

Münster rangiert damit sowohl am Markt für Miet- als auch für Eigentumswohnungen im Vergleich der zwölf analysierten Städte auf Rang drei hinter Köln und Düsseldorf.

Außenbezirke sind günstiger

Auch im unteren und oberen Marktsegment erhöhten sich die Angebotsmieten erheblich um 5,9 beziehungsweise 3,9 Prozent. Die preisgünstigsten Einheiten wurden 2017 im Schnitt für 6,60 Euro, gehobenere Wohnungen durchschnittlich für 13,97 Euro angeboten. Auf der Suche nach günstigen Wohnungen konnten Mieter in Bereichen von Gelmer, Coerde, Handorf und Mauritz-Ost im unteren Marktsegment noch für unter 6 Euro anmieten. Dagegen wurden bis zu 15,52 Euro im Zentrum gefordert.



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